Mit der Web-App Couch Live könnt ihr der Quarantäne virtuell entfliehen.

Kabetec VR-Brille

Geschmackvoller Holzboden, ein wundervoller Ausblick auf den See, moderne Möbel, entspannte Beleuchtung, eine riesige TV-Leinwand und vor allem: ganz viel Platz. So lässt es sich aushalten in der Quarantäne, oder?

Dann einbrillen und ab auf die VR-Couch: In Couch Live könnt ihr mit wenigen Mausklicks ein 3D-TV-Zimmer entweder mit der VR-Brille, am Monitor oder mit dem Smartphone direkt im Browser betreten. Der Entwickler empfiehlt Chrome bei Android-Geräten, Firefox für PC-VR-Brillen und den Oculus Browser für Oculus Quest (Test).

In diesem Wohnzimmer wiederum könnt ihr euren PC-Bildschirm auf einer großen Leinwand teilen und so gemeinsam mit Familie und Freunden Videos ansehen oder euch unterhalten.

Euren Avatar gestaltet ihr entweder realistisch anhand eines Profilfotos oder in einem generischen Comic-Stil. Freunde fügt ihr über eine Freundesliste hinzu oder schickt ihnen einen Link direkt zu eurem VR-Wohnzimmer.

Wer mit dem Smartphone unterwegs ist oder auf einem älteren PC, kann alternativ zum realistischen Wohnzimmer eine grafisch weniger aufwendige leere Umgebung wählen. Das Video-Streaming funktioniert in beiden Fällen. Vor dem ersten Login muss man einen Account anlegen.

Direkter VR-Zugang im Browser senkt Einstiegsbarriere

Couch Live ist zwar weder innovativ noch sind die Funktionen umfangreich, aber die Einstiegsbarriere ist dank direktem Browser-Zugang gering und der Zugang klappt neben der VR-Brille auch per Monitor und Smartphone.

Das ist auch das primäre Ziel der Couch-App: Entwickler Devin Bradley programmierte das Browser-Wohnzimmer, um sich mit seiner in den USA verteilt lebenden Familie möglichst einfach virtuell treffen zu können.

Noch etwas einfacher und interaktiver geht die Browser-Begegnung in VR mit dem Mozilla-Projekt Hubs: Hier können sich bis zu 25 Avatare in unterschiedlichen VR-Welten begegnen und zum Beispiel jederzeit ihren Bildschirm teilen.

Starten kann man in Hubs ohne Nutzeraccount. Freunde, Familie oder Arbeitskollegen lädt man per Direktlink in die eigene Umgebung ein.

Via: VRScout

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