Cities: VR – Was Fans von der VR-Städtebausimulation erwarten dürfen

Cities: VR – Was Fans von der VR-Städtebausimulation erwarten dürfen

Vor Kurzem wurde eine VR-Version der Städtebausimulation Cities: Skylines für Meta Quest 2 angekündigt. Nun gibt es neue Infos zur Portierung.

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Die häufigste Frage, die sich Fans stellen, ist wohl, worin sich die mobile Fassung von der PC- oder Konsolenversion unterscheidet. Das für die Portierung verantwortliche VR-Studio Fast Travel Games machte vorneweg zwei Dinge klar: Zum einen wird nur eine neuere Version des Basisspiels ohne DLCs für Virtual Reality aufbereitet, zum anderen gibt es keine eingebaute Unterstützung für Mods.

Züge und Flughäfen könnten allerdings zu einem späteren Zeitpunkt kommen, verrieten die Entwickler:innen in einer Frage-und-Antwort-Runde auf dem eigenen Discord-Server.

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So groß können die VR-Städte werden

Cities: VR spiele und fühle sich ähnlich an wie das Original, versichert der Kreativchef Erik Odeldahl gegenüber UploadVR. "Der Hauptunterschied ist, dass das Spiel einen kleineren geografischen Maßstab hat. Indem wir uns auf ein kleineres Gebiet konzentrieren, bleibt die Simulation intakt und die Spieler:innen behalten Kontrolle über viele der Kleinigkeiten, die Bürgermeister:innen brauchen."

In der Discord-Runde nannte Fast Travel Games eine konkrete Maximalgröße der Stadt, nämlich eine Kachel mit 2 x 2 Kilometer Fläche. Zum Vergleich: Cities Skylines hat in der unmodifizierten Version neun freischaltbare Kacheln, also fast zehnmal so viel Platz für Städte. "Wir fanden, dass dies aus mehreren Gründen die beste Wahl für Quest 2 ist. Der Hauptgrund ist, dass man damit sehr nah an die eigene Stadt heranzoomen kann und gleichzeitig die volle Stadtsimulation ohne größere Änderungen spielen kann", sagt Odeldahl.

Das Bildmaterial aus den beiden bisherigen Trailern sei repräsentativ für das, was man auf der Meta Quest 2 (Test) erwarten darf.

Cities: VR - Eigene Städte neu erleben

Besonders an der VR-Version ist, dass man fließend zwischen den Perspektiven wechseln und die Maßstäbe anders erleben könne. "Unser Spiel vermittelt ein erstaunliches Gefühl von Größenordnung, wenn die Spieler von der Vogelperspektive auf die Straßenebene wechseln und sehen, wie ihre Stadtviertel aus der Nähe lebendig werden", sagt Odeldahl.

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"Dadurch, dass Spieler:innen viel näher an ihre Stadt herankommen, weiß man sie mehr zu schätzen und wird wirklich ein Teil der eigenen Stadt. Das ist eines der Dinge, die sich in Worten und Videos nur schwer vermitteln lassen und das man mit der VR-Brille erlebt haben muss."

Eine "Tonne Optimierungen nötig"

Die größte technische Herausforderung sei es gewesen, das Spiel so hinzubekommen, dass es auf der Oculus Quest 2 mit 72 Bildern pro Sekunde läuft. "Wir haben tonnenweise Optimierungen vorgenommen und sind noch nicht fertig damit", schreibt ein Entwickler auf Discord.

Laut Odeldahl wird das Spiel mehrere Landkarten in jeweils drei verschiedenen Klimazonen (Nordisch, Tropisch, Gemäßigt) bieten und Spieler:innen können selbst wählen, in welchem Gebiet und unter welchen Bedingungen sie spielen wollen. Davon unabhängig nimmt ein Tutorial Anfänger:innen an die Hand.

Für Fans, die eine andere VR-Brille als die Meta Quest 2 besitzen, gibt es Hoffnung. Zwar sei Cities:VR derzeit nur für Quest 2 angekündigt, das Studio wolle jedoch zu einem späteren Zeitpunkt mehr Infos zu möglichen weiteren Plattformen veröffentlichen, sagt Odeldahl.

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Alle Informationen zur Meta Quest 2 findet ihr in im verlinkten Test.

Quellen: Fast Travel Games Discord, UploadVR