VR soll beim Design eines Bugattis ein Jahr und richtig viel Geld sparen.

Mit VR-Technologie können Designer Autos komplett in 3D gestalten oder ein neu gestaltetes Modell in originalen Dimensionen betrachten – so als stünde das fertige Auto schon physisch vor ihnen. Das geht deutlich einfacher und schneller als zum Beispiel einen Protoyp klassisch aus Lehm zu formen.

Bei Volkswagens Luxusmarke Bugatti kommt VR-Design daher zum Einsatz: Laut Bugatti-Chefdesigner Achim Anscheidt spart ihm die VR-Brille im Designprozess rund ein Jahr.

“Es dauert nicht mehr eineinhalb Jahre. Es dauert ein halbes Jahr mit Virtual Reality, mit der VR-Brille”, sagt Anscheidt zu Forbes. “Ich kann um das komplette Auto herumlaufen und sogar hineingehen, was ein total seltsames Gefühl ist.”

Über eine Multinutzer-Funktion könne er mit seinem gesamten Design-Team um den digitalen Prototyp stehen und Details in der Gestaltung diskutieren. Der nächste Schritt sei es, dass Anpassungen mit digitalen Werkzeugen direkt in VR und in Echtzeit am Computermodell vorgenommen würden.

Auto-Design mit VR: Polygone schlagen Lehm

Sobald das Auto in VR zu 90 Prozent gestaltet ist, lässt Anscheidt die digitale Vorlage als Modell produzieren. Das kostet laut Anscheidt rund 80.000 Euro …

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