Die iOS-App der US-Stockfotoplattform Shutterstock bietet jetzt einen Augmented-Reality-Modus. Damit kann man aus einer Datenbank von 250 Millionen Fotografien und Vektorgrafiken Bildmotive wählen und probeweise an die eigene Wohnzimmerwand projizieren.

Nach dem Starten der iOS-App findet man auf der Hauptseite kuratierte Foto – und Vektorgrafiksammlungen sowie verschiedenste Bildkategorien. Alternativ gibt’s eine Suche. Hat man ein hübsches Motiv gefunden, berührt man das rechts neben der Bildbeschreibung befindliche Icon “View in Room”.

Im AR-Modus scannt man zuerst den Boden und fährt dann die gewünschte Wand hoch. Hängen bereits physische Bilder an der Wand, so lässt man die am besten erst einmal hängen: Das hilft der Software, die weiße Wand als solche zu erkennen.

Nun kann man das ausgewählte Motiv mit einer Berührung einfügen, mit Wischbewegungen an die richtige Position rücken sowie vergrößern und verkleinern, indem man zwei Finger zusammenführt oder auseinanderbewegt. Das Bild wird an der gewünschten Stelle verankert, sodass man sich frei im Raum bewegen und dessen Wirkung von allen Seiten betrachten kann.

Einkaufen per Augmented Reality

Aktuell kann man nur jeweils ein Bild digital aufhängen, Kompositionen sind nicht möglich. Außerdem sind die Bilder mit Shutterstock-Wassermarken durchsetzt. Einen guten Bildeindruck kann man allerdings auch so gewinnen.

Wer sich Kopien bekannter Kunstwerke an die Wand hängen möchte, ist mit der iOS-App von Art.com besser beraten. Die Plattform bietet zwei Millionen Poster und Kunstdrucke samt passendem Bildrahmen, ist allerdings nur im US-App-Store erhältlich.

AR-Shopping ist an sich nichts Neues: Amazon integrierte 2017 eine AR-Ansicht in die eigene Shopping-App und mit Ikea Place kann man Produkte des schwedischen Möbelhauses probeweise in der eigenen Wohnung platzieren.

Dass Möbel und Bilder zusammenpassen, dafür soll in Zukunft eine App des Auktionshauses Sotheby’s sorgen. Sie analysiert die Inneneinrichtung eines Raums nach Form und Farbgebung und schlägt dazu passende Bilder vor. Der umgekehrte Weg soll ebenfalls möglich sein.

Titelbild und Quelle: Shutterstock

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