Augmented Reality: Google arbeitet an mobilem AR-Browser

Augmented Reality: Google arbeitet an mobilem AR-Browser

Die nächste Ausbaustufe in Googles Augmented-Reality-Plänen sind Browser, die 3D-Modelle aus dem Web nahtlos in die Realität projizieren.

Mit ARCore stellte Google vergangenen Sommer eine Augmented-Reality-Schnittstelle für Android vor, auf deren Basis Entwickler fortschrittliche AR-Apps fürs Smartphone programmieren können. Bislang ist die Funktion leider nur für Googles Pixel-Smartphones sowie das Samsung Galaxy S8 verfügbar.

Mit Browser-AR will Google Augmented Reality weiterverbreiten und zwar nicht nur für Android: Das Unternehmen stellt eine prototypische Browsererweiterung „Article“ vor, mit der 3D-Inhalte in Augmented Reality und im Web unabhängig vom Betriebssystem und über verschiedene Browser hinweg dargestellt werden können. Laut Google kann so fast jedes moderne Smartphone Augmented Reality nutzen.

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Die Grundfunktion ist die Einbettung von 3D-Inhalten direkt im Browser, sowohl für Desktop-Computer als auch für mobile Endgeräte. Nutzer können 3D-Inhalte entweder mit der Maus oder mit dem Finger auf dem Touchscreen rotieren und ein- und auszoomen. Damit sie merken, dass es sich um einen 3D-Inhalt und nicht um ein statisches 2D-Bild handelt, dreht sich das 3D-Modell beim Vorbeiscrollen leicht und animiert so zur Interaktion.

Mit Augmented Reality Dimensionen besser einschätzen

Neu ist diese Einbettfunktion für 3D-Inhalte im Browser nicht, unter anderem wird sie von Googles 3D-Plattform Poly oder Sketchfab angeboten. Was Article-Browser unterscheidet, ist die nahtlose Integration von Augmented Reality. Die AR-Unterstützung wird automatisch aktiviert, wenn eine Webseite mit 3D-Inhalt auf einem AR-kompatiblen Endgerät geladen wird.

Dann können Nutzer das 3D-Modell im Browser greifen, in die reale Umgebung ziehen und dort verankern, ähnlich wie man es von Googles Augmented-Reality-Stickern in der Pixel-Kamera-App kennt. Das Unternehmen demonstriert die Funktion am Beispiel eines Fachartikels über einen Astronauten.

Durch die 3D-Visualisierung im realen Raum können Größenverhältnisse besser dargestellt werden. Außerdem soll laut Google ein Gefühl von Nähe entstehen, das man am herkömmlichen 2D-Screen nicht erleben kann.

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