Mit ARCore und ARKit starten in den kommenden Wochen die größten Augmented-Reality-Projekte zwei der wichtigsten Techunternehmen. Doch was macht man mit Smartphone-AR eigentlich?

Kabetec VR-Brille

Laut dem Augmented-Reality-Spezialisten Ori Inbar nicht besonders viel: Entwickler erzielten mit ausgefallenen AR-Demos zwar massenhaft Klicks bei YouTube, müssten aber erst noch beweisen, dass mit ARKit und ARCore sinnvolle Anwendungen möglich sind.

Inbar war Mitgründer von Ogmento, dem Unternehmen, das 2016 als Flyby Media in den Besitz von Apple überging und dort die technische Grundlage für das ARKit legte. Jetzt arbeitet er bei Super Ventures, einem Risikokapitalunternehmen aus dem Silicon Valley, das auch den Augmented-Reality-Markt im Visier hat.

Inbar glaubt nicht daran, dass ARKit und ARCore den Durchbruch für Augmented Reality bedeuten. Damit Smartphone-AR einen Sinn über coole YouTube-Videos hinaus erfüllen könne, brauche es zuerst eine ausgereiftere Infrastruktur: Die AR Cloud, in der AR-Informationen geteilt werden können.

Eine digitale Kopie der Welt

Inbar stellt sich diese AR Cloud als eine exakte geometrische Kopie der Welt in Form einer Punktewolke vor. Sie liegt wie eine zweite digitale Ebene über der Realität.

Innerhalb dieses Digitalrasters könnten sich Mobilgeräte auf den Zentimeter genau im Raum verorten und Informationen im Kontext der Umgebung miteinander synchronisieren.

Laut Inbar bringt die AR Cloud eine Revolution der Internetsuche. Digitale Informationen liegen nicht mehr nur pauschal im Net…

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