Einem Bericht zufolge hat Apple für rund 30 Millionen US-Dollar das auf Mixed-Reality-Hardware spezialisierte kanadische Unternehmen Vrvana aufgekauft. Die US-Webseite Techcrunch beruft sich auf zwei Quellen aus dem Umfeld des Unternehmens. Eine offizielle Bestätigung steht aus.

Vrvana forscht bereits seit 2005 an Mixed-Reality-Technologien, die unter anderem in der Mixed-Reality-Brille Totem zum Einsatz kommen. Im Gegensatz zu Microsofts VR-Brillen hat Totem den Namen Mixed Reality tatsächlich verdient: Das Gerät beherrscht sowohl die virtuelle als auch die erweiterte Realität.

Für Augmented-Reality-Anwendungen streamt Totem das Bild der Außenwelt via Kameras auf die in der Brille verbauten Displays. Dort werden sie mit digitalen Elementen angereichert. Die Brille beherrscht auch den fliegenden Wechsel zwischen VR und AR (siehe GIF).

GIF

Allerdings ist der Träger von Totem wie bei einer VR-Brille von der Außenwelt abgeschottet, sieht man vom Kamerabild ab. Das passt eigentlich nicht zu Tim Cooks Plänen: Der Apple-CEO sprach VR wiederholt das Potenzial abseits von Nischen ab, da die Technologie sozial abschirme.

Investition in Mixed-Reality-Ingenieure

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