Mit Valve und HTC hat sich Apple die zwei Unternehmen als Partner gesucht, die Virtual Reality für den Windows-PC dominieren. Für die Integration von SteamVR in MacOS nahmen sich Valve und Apple rund ein Jahr Zeit und arbeiteten eng zusammen.

Auf der WWDC Entwicklerkonferenz erklärte Apple-Entwickler Rav Dhiraj die technischen Grundlagen für Virtual Reality mit dem Mac. Die neue Grafik-Engine “Metal 2” spielt dabei die entscheidende Rolle. Kernelemente, die für flüssige Virtual Reality essenziell sind, wurden nativ in Apples runderneuerte Grafikschnittstelle integriert.

Das wichtigste Feature: Entwickler können die grafische Benutzeroberfläche des MacOS umgehen und direkt an Displays rendern. Dhiraj bezeichnet diese Funktion als “Fast Path” zur VR-Brille, der bei gleicher Hardware einen Performanceschub bringt. Außerdem sorgt das direkte Rendering für eine geringe Latenz des VR-Systems.

Diese gefühlt verzögerungsfreie Synchronisation von Bild und Bewegung ist die Grundvoraussetzung für hochwertige VR-Erfahrungen. Laut Valves VR-Entwickler Nat Brown war das Direct-to-Display-Feature daher die wichtigste Anforderung seitens Valve zum Start der Kooperation mit Apple.

Valve arbeitete parallel an der Integration von Metal 2 in die eigene Entwicklungsumgebung OpenVR, die bei SteamVR eingesetzt wird. Dabei wurde Valve laut Brown aktiv von Apple unterstützt.

Die Kollaboration startete vor rund ein Jahr und dauert an. Apple-Entwickler können mit OpenVR direkt auf dem Mac Virtual-Reality-Apps für SteamVR programmieren.

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