Gesichtsfilter und Co. werden zum Android-Messages-Standard.

Seit mehr als einem Jahr baut Google die Standard-SMS-App von Android zu einem Messenger aus. Das Ziel von Google dürfte klar sein: Der Konzern will mitspielen, wenn sich die nächste Generation Social Media in Messenger-Netzwerken formiert.

In die neueste Version der Messages-App hat Google jetzt Augmented-Reality-Effekte integriert, wie man sie von Snapchat, Instagram oder dem Facebook Messenger kennt. Sie sind über die Messenger-Kamera auswählbar. Das folgende Video zeigt die AR-Effekte im Einsatz:

Die Messages-App unterstützt den modernisierten Mobilfunknachrichtenstandard Rich Communication Services, der von Google gerade in UK und Frankreich ausgerollt wird. RCS-Messenger bündeln alle gängigen Kommunikationsstandards.

Verschickt werden die Nachrichten wie SMS nicht übers Internet, sondern übers mobile Netz. Der große Vorteil: RCS sind (in der Theorie) irgendwann standardmäßig auf jedem Android-Smartphone bei jedem Anbieter verfügbar. Man muss sich also nicht erst eine Messenger-App installieren und seine Daten einem Drittanbieter spenden.

Titelbild: Maxwell Weinbach (Screenshot bei YouTube)

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