AMDs neue Grafikkarte Radeon VII sollte Nvidias RTX 2080 Konkurrenz machen. Das klappt nicht, insbesondere nicht bei VR.

Zahlreiche Testberichte zur Radeon VII zeichnen ein einheitliches Bild: Die neue AMD-Karte ist langsamer als eine RTX 2080, lauter und teurer.

Das Alleinstellungsmerkmal – 16 Gigabyte schneller Grafikspeicher, doppelt so viel wie bei einer RTX 2080 – wird zwar von der Tech-Presse tendenziell positiv bewertet, spielt aber beim Gaming selbst bei Extrembedingungen derzeit kaum eine Rolle.

Mehr Geld für weniger Leistung und Zukunftspotenzial

Eine Radeon-VII-Karte ist ab 730 Euro zu haben, günstigere RTX-2080-Modelle starten bei 650 Euro. Das ist zwar auch teuer, beim Preis-Leistungs-Verhältnis hat Nvidia dennoch die Nase deutlich vorne.

Hinzu kommt, dass Nvidias RTX-Serie zusätzliches Zukunftspotenzial bietet dank der Spezialchips für KI-Rendering und das Lichtrenderverfahren Raytracing. Speziell für VR bietet Nvidia eigene Renderverfahren an, deren Nützlichkeit sich noch erweisen muss.

Für VR-Enthusiasten ist die Radeon VII allein aufgrund des fehlenden VR-Spezialanschlusses “Virtual Link” weniger interessant. AMD verzichtete auf die VR-Verbindung, obwohl das Unternehmen den Standard mitentwickelte. Demnächst erscheinende VR-Brillen



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