Die nächste Generation VR-Brille für den PC soll standardmäßig nur noch ein Anschlusskabel benötigen. Damit ist wahrscheinlich auch das Rätsel um einen speziellen VR-Anschluss an Nvidias kommender Grafikkartengeneration gelöst.

Ein Konsortium aus den wichtigen PC-VR-Unternehmen Oculus, Valve, Nvidia, AMD und Microsoft stellen “Virtual Link” vor, einen neuen Standard für den PC-Anschluss von VR-Brillen.

Bei dem Anschluss handelt es sich um eine USB-C-Variation mit Unterstützung für hochauflösende Screens dank vier HBR3-Displayport-Spuren, USB 3.1 Generation 2 “für hochauflösende Kameras und Sensoren” und einer Signalverstärkung von 27 Watt – all das durch ein einzelnes, dünnes Kabel. Bei aktuellen VR-Brillen müssen für Video und Daten noch mindestens zwei Kabel mit dem PC verbunden werden.

Laut Nate Mitchell, Oculus-Chef für PC-VR, schafft der neue Standard einen leichteren Zugang zu Highend-VR. Er sei spezifisch für die Anforderungen von VR-Brillen der nächsten Generation entwickelt und für eine geringe Latenz optimiert worden und leite “die nächste Phase” der Technologie ein.

Kommt Nvidias GTX 1180 direkt mit Virtual-Link-Anschluss?

Mit der Ankündigung ist wohl auch das Rätsel um Nvidias GTX 1180 gelöst, die angeblich mit einem Spezialanschluss für VR-Brillen ausgeliefert werden soll: Da Nvidia Mitglied des Konsortiums ist, dürfte es sich wohl um eine Virtual-Link-Verbindung handeln, über den die Grafikkarte zusätzlich zur Videoausgabe die eingehenden USB-Daten der VR-Brille verarbeiten kann.

Die Pressemeldung mit weiteren Stimmen ist hier einsehbar. Die offizielle Projektseite ist hier. Auf ihr kann ein Zugang zu einer ausführlichen Dokumentation des Standards angefordert werden.


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