Adobe will AR-Entwicklung zugänglicher machen. Mit Adobe Aero kann man ohne Programmierkenntnisse und nur mit iPhone oder iPad einfache AR-Erfahrungen erstellen und teilen.

Aero ist in Adobes App-Ökosystem eingebettet und setzt auf die firmeneigene Creative Cloud: Kostenlose 2D- und 3D-Inhalte aus Adobe Stock oder Eigenkreationen aus Photoshop, Illustrator oder Dimension können in Adobe Aero importiert werden und dienen dort als Bausteine für AR-Szenen.

App-Nutzer können ihre digitalen Kreationen an physischen Wänden aufhängen und 3D-Modelle im Raum mit Triggern und Animationen ausstatten. Wie man diese Effekte erzielt, wird in der App Schritt für Schritt erklärt.

3D-Modelle können auch von anderen 3D-Plattformen heruntergeladen und importiert und bei Bedarf in 3D-Programmen wie Maya und Cinema 4D weiterbearbeitet werden.

Ist die AR-Szene fertiggestellt, kann sie als Video auf sozialen Netzwerken geteilt, als Aero-Link verschickt oder als Datei exportiert werden, die Apples WebAR-Lösung Quick Look unterstützt.

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Mit Augmented Reality direkt auf dem Smartphone experimentieren. BILD: Adobe

Erweiterte Desktop-Version von Adobe Aero in Arbeit

Adobe arbeitet an einer Desktop-Version der App, in der Nutzer wesentlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben werden. Das Programm befindet sich aktuell in einer privaten Beta und soll 2020 erscheinen.

Adobe stellte im Rahmen der hauseigenen MAX-Konferenz außerdem die Smartphone-App Photoshop Camera sowie Augmented-Reality-Filter im Stile Snapchats vor. Photoshop Camera  ist ein KI-gestütztes Bildbearbeitungsprogramm, das Motive in Bildern analysiert und anschließend Optimierungen und AR-Effekte anbietet.

Adobe Aero gibt es ab sofort kostenlos im App Store. Apple brachte im September unter dem Namen Reality Composer (Kurztest) einen eigenen AR-Editor für iPhone und iPad heraus. Eine ebenfalls kostenlose, aber plattformagnostische Alternative fürs AR-Prototyping ist das browserbasierte Programm Wiarframe (Kurztest).

Titelbild und Quelle: Adobe Blog

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