Die VR-Fitness-Szene kämpft gegen das Couch-Potato-Image der Videospieler. Wenn doch nur der Brillenschweiß nicht wäre …

Das VR-Startup “Yur” reiht sich ein in die Liste jener Unternehmen, die Potenzial sehen in Fitness mit der VR-Brille. Bei Spielen wie Boxvr, Beat Saber oder Creed und vielen anderen kommt der ganze Körper zum Einsatz – und wenn man sich reinhängt, werden Kalorien verbrannt wie bei einem richtigen Workout.

Der Sportfaktor bei Beat Saber zum Beispiel soll vergleichbar sein mit einer Partie Tennis. Ein stark übergewichtiger Spieler hat laut eigenen Angaben mit Beat Saber und passender Ernährung mehr als 60 kg abgenommen.

Yurfit: Kalorien zählen in VR

Eben diesen Kalorienverbrauch macht Yur jetzt mit der Kalorienzähler-Software “Yurfit” vorerst spezifisch für Beat Saber transparent. Für die Messung analysiert Yurfit die Trackingdaten des VR-Systems, also die Bewegungen des Nutzers.

Die Modifikation kann für PC-VR-Brillen kostenlos hier heruntergeladen werden. Um den Mod nutzen zu können, muss zusätzlich ein Mod-Manager für Beat Saber installiert werden. Laut des Entwicklerteams zählen schon mehr als Hunderttausend Beat-Saber-Spieler so ihren Kalorienverbrauch.

Im nächsten Schritt wollen die Entwickler den Kalorienzähler in mehr VR-Spiele integrieren. Sie arbeiten außerdem an einer Programmierschnittstelle für VR-Fitness-Tracking samt Smartphone-App, die die Fitnessdaten mit Apple Health synchronisiert.

Titelbild: Yur

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