Virtual Reality ist ein aktives Medium, das den Körper in die Erfahrung einbezieht. Entwickler von Apps wie “BoxVR” sehen in Virtual Reality eine neue Plattform für sportliche Aktivitäten, die präzises Körpertracking mit motivierenden Spielmechaniken kombiniert. Ich habe den Selbstversuch gemacht und bin begeistert.

Dass sich die Entwickler für ihre App am Boxsport orientieren, erstaunt nicht, schließlich werden bei aktuellen VR-Systemen nur der Kopf und die Hände erfasst. Die Beine kommen in BoxVR zwar ebenfalls, aber in geringerem Maße zur Geltung.

Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Aus der Ferne rasen Kugeln auf den VR-Nutzer zu, die man im Rhythmus elektronischer Musik mit der linken oder rechten Faust treffen muss. Wer das Musikspiel Audioshield gespielt hat, kennt die Spielmechanik.

Kombinieren wie ein Boxer

BoxVR erweitert dieses Prinzip um ein neues Bewegungselement: Statt gerader Schläge sind je nach Kugel auch gezielte Seitwärts- und Aufwärtshaken gefragt. So führen Spieler wie beim Boxen ständig wechselnde Schlagkombinationen aus. Das hilft beim Verbrennen von Kalorien und sorgt für eine zusätzliche kognitive und sportliche Herausforderung, da man die Abfolge der Schläge erkennen und blitzschnell umsetzen muss.

Die Beine werden in BoxVR ebenfalls gefordert, da dem VR-Nutzer zwischen den Kugeln mitunter Balken entgegenkommen. Wer diesen mittels Kniebeugen ausweicht, spürt das Training am Ende auch in den B…

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