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Meta Quest Pro: Video zeigt, wie lokaler Multiplayer funktioniert

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Meta gibt die Schnittstelle an Entwickelnde frei. Derzeit wird nur Meta Quest Pro unterstützt.

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17. Dezember 2022:

Meta gibt im Oculus Developer Blog (siehe Link in den Quellenangaben) bekannt, dass die Schnittstelle für lokalen Multiplayer Entwickelnden ab sofort zur Verfügung steht, allerdings nur für Meta Quest Pro.

"Mit Shared Spatial Anchors können von Nutzer:innen erstellte Anker mit anderen Nutzer:innen im selben physischen Raum geteilt werden. So kann man lokale Multiplayer-Erlebnisse schaffen, indem man einen gemeinsamen, in der Welt verankerten Bezugsrahmen für mehrere Benutzer:innen erstellt. So können beispielsweise zwei oder mehr Personen am selben Tisch sitzen und ein virtuelles Brettspiel spielen."

"Meta Quest Pro bietet aufregende Mixed-Reality-Erlebnisse, wenn Sie und Ihre Freunde sich am selben Ort befinden. Um diese Erlebnisse freizuschalten, erzeugt Ihr Headset Punktewolken", erklärt das Video.

Die Headsets erfasst demnach die Umrisse eines physischen Objekts anhand markanter visueller Merkmale. Diese Informationen werden anschließend zwischen den beiden Geräten geteilt und synchronisiert.

Interessant: Die Punktewolken werden hierbei "über Meta-Server mit anderen Headsets geteilt." Um die eigene Privatsphäre zu schützen, könne man selbst bestimmen, ob man Punktwolkendaten freigeben wolle, so Meta.

Lokaler Multiplayer: Nur für Meta Quest Pro?

Das Unternehmen kündigte auf der Meta Connect 2022 eine neue Schnittstelle mit Namen Shared Spatial Anchors (Deutsch: "Geteilte Raumanker") an, mit der Entwickler:innen lokale Multiplayer-Erfahrungen für Quest-Headsets kreieren können.

Es ist unklar, ob das Video diese Schnittstelle oder eine andere, eigens für Meta Quest Pro entwickelte Technologie für lokalen Multiplayer zeigt.

Meta hielt sich bei der Ankündigung von Shared Spatial Anchors recht bedeckt, was die dahinterliegende Technik betrifft, hinterließ jedoch nicht den Eindruck, dass die neue Schnittstelle Meta Quest Pro vorbehalten sein wird. Im Gegenteil: In einem Video, das die Technologie in Aktion zeigt (siehe Video unten), trugen die Spieler:innen ausschließlich Quest-2-Geräte.

Neue Schnittstelle, neue Möglichkeiten

Handelt es sich um die gleiche Schnittstelle, so haben wir nun zumindest eine bessere Vorstellung davon, wie sie funktioniert. Meta selbst beschrieb Shared Spatial Anchors im Oktober recht vage:

"Shared Spatial Anchors baut auf der Spatial Anchors API auf und stellt zusätzliche Methoden zur Verfügung, die es Nutzer:innen ermöglichen, ko-lokalisierte Sitzungen zu starten. Sie erhalten neue Schnittstellen, um teilbare Anker zu speichern und anderen Nutzer:innen Zugriff darauf zu geben. Nach dem Laden von gemeinsam genutzten Ankern können Nutzer:innen einen gemeinsamen Bezugsrahmen festlegen, sodass Personen, die sich im selben physischen Raum befinden, dieselben virtuellen Inhalte sehen und mit ihnen interagieren können."

Die Technologie ermöglichte auf jeden Fall aufregende neue Nutzungsszenarien, sofern in einem Haushalt oder einem Unternehmen mehrere Quest-Headsets vorhanden sind.

Besonders stark profitieren dürften VR-Arcades von den neuen Möglichkeiten, da für Multiplayer-Erfahrungen keine externe Sensorik mehr benötigt würde für die räumliche Synchronisierung der einzelnen Geräte untereinander. Meta selbst demonstrierte eine solche Anwendung vor rund vier Jahren.

Quest 2 & Quest Pro bestellen

Alle Informationen zur Meta Meta Quest 2 und Meta Quest Pro findet ihr in den verlinkten Tests.

Meta Quest Pro gibt es noch nicht in Deutschland, ihr bekommt sie aber problemlos über Amazon Frankreich. Tipp: Rechtsklick auf die Webseite und “Übersetzen” wählen.

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Quellen: Oculus-Store (Hilfebereich), Oculus Developer Blog