Das auf VR-Filme und -Erfahrungen spezialisierte Studio Within hat seine erste Augmented-Reality-App veröffentlicht: “Wonderscope” erzählt kleine, schön gemachte, interaktive Geschichten und zeigt damit als eine der ersten Apps ihrer Art, in welche Richtung AR-Storytelling gehen könnte.

Mit Wonderscope projizieren AR-Nutzer virtuelle Schauplätze samt Charakteren ins Wohnzimmer. Die digitalen Einblendungen sind in einem optisch ansprechenden Comic-Stil gehalten und reagieren auf den Nutzer: Objekte wie Bäume bewegen sich, wenn man sie auf dem Display berührt und die Figuren folgen einem mit dem Blick, wenn man um die Szene herumgeht. Das verstärkt die Immersion.

Wonderscope geht mit zwei Kurzgeschichten an den Start. Die erste ist kostenlos und erzählt die wahre Geschichte dreier Stunt-Pioniere. Man unterhält sich mit den historischen Gestalten, sammelt für sie Gegenstände ein und schaut ihnen beim Vorführen ihrer Stunts zu. Die zweite Geschichte ist eine moderne Neuinterpretation von Rotkäppchen und kostet fünf Euro. Eine Geschichte dauert circa zehn Minuten.

Die App ist auf Kinder zwischen sieben und zehn Jahre zugeschnitten und soll sie zum Lesen und Sprechen animieren: Kinder können mit den Figuren sprechen, indem sie angezeigte Sätze wie “Hallo!” und “Was machst du da?” ins Mikrofon sagen, auf die die Charaktere antworten. Die Texte sind auf Englisch. Wer nicht sprechen will, kann auf “Weiter” klicken, die Figuren reagieren dann so, als hätte man sie gesagt.

Wonderscope soll zu einer AR-Erzählplattform werden

Within-CEO Chris Milk erklärt gegenüber Vogue das Konzept und die Motivation hinter Wonderscope:

“Wir alle fühlen die Anziehungskraft technischer Geräte und Bildschirme. Sie saugen dich ein, sodass du die reale Umgebung vollkommen ausblendest. Augmented Reality öffnet dich gegenüber der Welt: Dein Gerät wird zu einer magischen Linse, durch die du die Welt siehst und die für Kinder so zu einer ideale…


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