Eine ZDF-Doku gibt interessante Einblicke in die Arbeit deutscher VR-Polizisten.

Der deutsche VR-Polizist Ralf Breker und seine Kollegen des Landeskriminalamts Bayern schießen mit Lasern. Mit ihren Laserstrahlen bringen sie sogar Verbrecher zu Fall. Wie jetzt, das gibt es nicht?

Doch, gibt es: allerdings nicht mit einer Laserpistole, wie man sie aus Sci-Fi-Filmen kennt. Breker ist von Haus aus kein Polizist, sondern Diplom-Ingenieur für Geomedientechnik.

Er und seine Kollegen setzen einen Laser-Scanner ein. Mit dem vermisst der Spezialtrupp Tatorte in 3D auf den Millimeter genau. Der Scan wird mit Texturen von 360-Grad-Fotos kombiniert und für die Virtual-Reality-Untersuchung aufbereitet. Opfer von Gewaltverbrechen können mit einem Streifenlichtscanner sogar auf 100 Mikrometer genau digitalisiert werden.

Kapitalverbrechen virtuell auf der Spur

Rund 60 Mal im Jahr rücken die Polizisten aus, um einen Tatort mit ihrem Scan-Verfahren digital zu konservieren. Meist geht es um besonders schwere Verbrechen: ein Mord, Brandstiftung, ein Bombenanschlag. Das Photogrammetrie-Verfahren ergänzt die klassische Tatort-Fotografie, überführt digitale Ermittlung in die dritte Dimension.

Die vollständige ZDF-Doku Wie deutsche Polizisten einen Tatort in Virtual Reality untersuchen was last modified: November 25th, 2018 by Matthias Bastian


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