Das VR- und AR-Jahr 2019 startet mit zwei Ausfällen: Das VR-Streaming-Unternehmen NextVR muss kräftig abspecken und der AR-Brillenhersteller Meta hört auf zu existieren.

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NextVR entlässt rund 50 Mitarbeiter

Das 2014 mit viel Ambition und Geld gestartete Sport-VR-Streaming-Unternehmen NextVR durchläuft die erste große Krise seit der Gründung: Circa 50 der rund 130 Angestellten müssen das Unternehmen verlassen.

Grund dafür ist, dass NextVR im vergangenen Jahr keine weiteren Gelder von Investoren an Land ziehen konnte. Das VR-Marktwachstum fiel bedeutend geringer aus als von NextVR eingeplant. Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, musste das Unternehmen also die Kosten reduzieren – denn Einnahmen generiert die NextVR-Plattform zumindest nicht direkt.

Die seit 2014 eingesammelten Investitionen über rund 115 Millionen US-Dollar müssen also ausreichen, bis der VR-Markt kräftig anzieht – oder NextVR ein funktionierendes Geschäftsmodell gefunden hat. Wenn das nicht zeitnah geschieht, könnte es eng werden für das einstige Vorzeige-Startup der VR-Branche.

AR-Brillenhersteller Meta ist pleite

Ebenso ambitioniert wie NextVR war auch der AR-Brillenhersteller Meta, nur in einem anderen Feld: Das Startup wollte mit seiner AR-Brille Meta 2 und eventuellen Nachfolgern verändern, wie Menschen Computer benutzen.

Doch daraus wird nichts: Meta konnte kaum AR-Brillen verkaufen. Noch schwerer wiegt, dass die wenigen verkauften Brillen nach kurzer Zeit fast nicht mehr genutzt wurden.

Wir sprechen über mögliche Ursachen der Meta-Pleite und was sie für Augmented Reality bedeutet.


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