An der australischen Universität La Trobe lernen Studierende den menschlichen Körper jetzt mit VR und AR kennen.

In einem Pilotprogramm ersetzt die La Trobe Universität das klassische Lehrbuch mit VR- und AR-Unterrichtsmaterial. Das Programm läuft zunächst für zwölf Wochen und ist für Studierende medizinischer Fächer vorgesehen, die die menschliche Anatomie lernen dürfen.

Die Universität kombiniert AR und VR: Auf dem Campus kann der menschliche Körper digital und interaktiv mit einer HTC-VR-Brille untersucht werden.

Für Zuhause gibt es die 3D-Modelle als AR-App für Smartphones und Tablets. Speziell die AR-Anwendung soll so gestaltet sein, dass sie sich für die Gruppenarbeit eignet.

“Augmented Reality ermöglicht es den Studierenden, anatomische Strukturen zu visualisieren und zu manipulieren und ein tiefes Verständnis zu entwickeln”, sagt Aaron McDonald, Leiter der Anatomie-Ausbildung an der Universität. “Sie können anatomische Strukturen über einen Kommilitonen legen, der Bewegungen zusammen mit der App ausführen kann, um die Muskelfunktion besser zu verstehen. Es ist eine großartige Ressource für Teamarbeit und selbstgesteuertes Lernen.”

Das folgende Video zeigt beispielhaft eine VR-Lern-App für Anatomie.



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