VR-Training kann die Ausbildung von Personal von Beschränkungen des Arbeitsalltags entkoppeln. Der Frankfurter und der Münchner Flughafen sehen darin Vorteile.

Die Fraport AG und Aeroground Flughafen München entwickeln mit den Startups Innoactive und ThreeDee VR-Trainings für die Bodenabfertigung. Als VR-Brille kommt eine HTC Vive Pro (Test) zum Einsatz.

Trainer können von verschiedenen Flughäfen auf die VR-Trainingsplattform zugreifen und Trainings gegebenenfalls an die lokalen Anforderungen anpassen. Bei der Erstellung der Trainings sollen auch Menschen ohne Programmierkenntnisse mitwirken können.

VR-Training: Flexibler und günstiger

Die VR-Simulation soll die praktische Ausbildung des Bodenpersonals vereinfachen, die auf dem Vorfeld stattfindet. Dieser Arbeitsplatz sei zeitlich nur eingeschränkt verfügbar, so Christian Stoschek, Geschäftsführer von der Aeroground Flughafen München.

Hier stellt der Pilot vor dem Flug die Temperatur der Kaffeemaschine ein. Oder wie war das gleich? Bild: Aeroground Flughafen München

Hier stellt der Pilot vor dem Flug die Temperatur der Kaffeemaschine ein. Oder wie war das gleich? Bild: Aeroground Flughafen München

Neues Personal müsse bis zu sechs Wochen auf eine Sicherheitsüberprüfung warten, außerdem sollten Flugzeuge in der Luft sein. Sie für das Training zu blockieren, sei teuer. In VR könnten zusätzlich Szenarien trainiert werden, auf die man die Mitarbeiter nicht mit realen Trainings vorbereiten könne.

“Wir können Wiederholungsschulungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anbieten, die Schulungszeit deutlich verkürzen und eine nachhaltigere und standardisierte Lernpraxis anbieten”, sagt Stoschek.

Die Belegschaft sei sehr an den VR-Trainings interessiert, unabhängig vom Alter und der Erfahrung, so Stoschek. In einer ersten Phase sollen bis zu 500 Personen in verschiedenen Bereichen mit der VR-Brille geschult werden.

Titelbild: Fraport

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