Schweizer Forscher wollen mittels Luftbläschen virtuelle Berührung vermitteln. Ist das der erste Schritt hin zum Haptik-Anzug im Ready-Player-One-Stil?

Gerade eben läuft Ready Player One in den Kinos: Dort können sich Avatare in der Oasis dank spezieller haptischer Anzüge berühren, anstatt nur in die Luft zu greifen. Angefangen beim leichten Kitzeln bis hin zum schweren Einschlag, der den VR-Brillenträger sogar zu Boden werfen kann.

Bis so eine ausgereifte Haptik-Technologie mal existiert, wird noch viel Zeit vergehen. Laut Ready Player One sind’s noch circa 20 Jahre – falls es überhaupt gelingt. Ein erster Zwischenschritt könnte die Luftbläschenhaut sein, an der Schweizer Forscher gerade arbeiten.

Viele unterschiedliche Berührungen möglich

Die Spezialhaut der Forscher enthält viele kleine Luftbläschen, die synchron zu einer virtuellen Berührung blitzschnell mit Luft gefüllt werden können. Je nachdem, wie viel Luft in eine Blase gepumpt wird und in welchem Tempo, verändert sich das Berührungsgefühl.

Ein schneller Griff ums Handgelenk könnte so ebenso abgebildet werden wie ein langsames, sanftes Streicheln. Die Forscher nennen weiter virtuelle Stupser, Rückenklopfer, ein Kitzeln, reibende Bewegungen und Zwicker als übermittelbare Berührungen. Für Faustschläge oder Kugelhagel reicht der Luftdruck wohl eher nicht. Aber wer will das schon…

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