Wenn Menschen via Computer miteinander sprechen, dann versenden sie meist Buchstaben, häufig Fotos und vereinzelt Videos. Mit Virtual Reality könnten sie sich in Zukunft persönlich begegnen.

Ein wesentlicher Moment von persönlicher Begegnung ist der Augenkontakt. Über den Computer ist der bislang nicht möglich, auch nicht per Videochat: Man schaut in eine Kamera und nicht in das Gesicht der anderen Person.

Das ist einer der Gründe, weshalb Videotelefonate gleichzeitig ein Gefühl von Nähe und Distanz vermitteln. Umso mehr Menschen sich in eine Videokonferenz einklinken, desto stärker irritiert es, dass man sich zwar sehen kann, aber nicht wirklich beieinander ist.

Persönliche Begegnung übers Netz mit der VR-Brille

Der Virtual-Reality-Forscher Jeremy Bailenson würde aus diesem Grund nie eine wichtige, intensiv diskutierte Geschäftsentscheidung mittels Videokonferenz treffen wollen. In VR hingegen sieht Bailenson mehr Potenzial für digitale Kommunikation.

Die VR-Brille soll jene Computerprobleme lösen, die einem Gefühl von Nähe und persönlichem Kontakt im Wege stehen. Denn das Geheimnis einer jeden Konversation liegt laut Bailenson darin, wie Menschen sich während des Gesprächs spiegeln und körperlich aufeinander reagieren, bewusst oder unbewusst.

Es gebe eine Reihe Forschungsarbeiten, so Bailenson, die zeigten, dass kleine Änderungen beim Augenkontakt, der physischen Nähe oder der Körperhaltung den Fluss einer Unterhaltung verändern.

“Mit VR haben wir eine größere Chance, solche Hinweise zu übermitteln, da…


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