Mit der VR-App “Spaces” zündet Facebook die nächste Ausbaustufe der Virtual Reality: Soziale Interaktion in der virtuellen Realität für jedermann.

Eines gleich vorweg: Ja, natürlich erfordert “Spaces” einen Facebook-Account. Und ja, damit hat das soziale Netzwerk die Gelegenheit, sämtliche Bewegungsdaten, die die Rift-Brille erfasst, einem Nutzerprofil zuzuordnen. In Kombination mit zukünftigen Systemen zur Blickerfassung wird das Datenschützern Sorgenfalten so tief wie der Grand Canyon bescheren.

Für die Avatar-Generierung verlangt die App gar ein Originalfoto, das mit dem eigenen Namen verschlagwortet ist. Ohne eine Originalvorlage gibt es kein virtuelles Alter Ego. Diese Restriktion lässt sich allerdings leicht umgehen: Hat man den Avatar einmal erstellt, kann man die Fotovorlage wieder aus dem Facebook-Account entfernen.

Derzeit unterstützt Spaces nur Oculus Rift, das wird sich in Zukunft jedoch ändern. Eine Social-App exklusiv für eine VR-Brille zu entwickeln, wäre für Facebook so sinnvoll, wie den Facebook-Messenger nur für ein bestimmtes Smartphone anzubieten – nämlich gar nicht.

Hallo, Digital-Matthias

Spaces beginnt wie ein klassisches Fantasyrollenspiel, in dem man zuerst ein virtuelles Abbild seiner selbst erstellt. Auf Basis des Profilfotos macht Facebook einige Vorschläge für einen digitalen 3D-Avatar, die aber gründlich danebenliegen können.

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