Eine Lebenskrise machte Personaltrainer Tim Donahey antriebslos und übergewichtig. Virtual Reality half ihm, abzunehmen und sich ins Leben zurückzukämpfen. Heute leitet Donahey ein Startup, das VR-Fitnesskurse anbietet. In einem Interview erzählt er von seinen Erfahrungen.

“Ich sehe viele Menschen, die sich mit leerem Blick oder einer Grimasse auf Laufmaschinen und Heimtrainern abplagen. Ich führe so vielen von ihnen wie möglich Virtual Reality vor und plötzlich lächeln oder lachen sie, während sie das gleiche Workout absolvieren. Sport unterhaltsam zu machen, ist mein Ziel”, erzählt Donahey der Internetseite VR Fitness Insider.

Donahey stellt maßgeschneiderte VR-Fitnessprogramme mit vordefinierten Zielen und Gewichtskontrollen zusammen, organisiert mehrwöchige Kurse, die herkömmliche Übungen mit Virtual Reality kombinieren und bietet auf Stundenbasis Personaltraining mit HTC Vive und ausgewählten VR-Apps an.

Anfänger sind am ehesten für VR-Fitness zu begeistern

Seiner Erfahrung nach ist es aktuell noch schwierig, klassisches Körpertraining mit Gewichten oder an Geräten mit Virtual Reality zu verbinden: “Leuten, die sich ein unterhaltsames Workout wünschen, reicht Virtual Reality. Wer hingegen gerne mit Gewichten oder an Geräten trainiert, ist skeptisch”, sagt Donahey. Die beiden Welten müssten näher zusammenrücken, um beide Gruppen anzusprechen. Donahey denkt hierbei an VR-Erfahrungen, die an Geräte gekoppelt sind.

Bis die Technologie so weit ist, wären es vor allem Anfänger, die man für VR-Fitness begeistern kann. Sie seien offener für Neues und müssten sich ohnehin an eine neue Routine gewöhnen. …

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