Against Gravity landete mit “Rec Room” einen großen Hit. In einem Interview spricht der CEO Nick Fajt über die Philosophie seines Startups und das Potenzial von Social-VR.

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Against Gravity existiert seit gerade einmal zehn Monaten und kann mit Rec Room schon beachtliche Erfolge vorweisen: Laut den Entwicklern sollen in einem halben Jahr mehr als 100.000 Menschen die virtuellen Spielplätze besucht und dabei eine Million Spiele gespielt und High Fives verteilt haben. Das Studio konnte zudem vor kurzem 5 Millionen US-Dollar von Investoren einsammeln, um die Social-VR-App weiter auszubauen.

“Unsere Überzeugung ist, dass Social-VR die Killer-App werden wird. Aber um dahin zu kommen, werden wir viel experimentieren und die Anwendung stetig verbessern müssen”, sagt der CEO Nick Fajt gegenüber Geekwire. “Unser Ansatz ist, uns zu fragen: Können wir in kurzer Zeit ein Produkt abliefern? Können wir es auf effiziente Weise verbessern? Können wir Rückmeldungen von Leuten einholen und diese nutzen, um die Erfahrung weiterzuentwickeln?”

Social-VR ermöglicht soziale Erfahrungen mit Echtzeitcharakter

Fajt arbeitete vor der Gründung des Studios mehrere Jahre bei Microsoft und half dort unter anderem bei der Entwicklung von Hololens. Fajt glaubt fest daran, dass Virtual Reality die nächste, große Computerplattform werden – vergleichbar mit dem Internet.

Social-VR werde dabei eine ganz besondere Rolle einnehmen, meint Fajt. Social Media biete mit ihren Facebook-Chroniken, Likes und Retweets nur eine “asynchrone” soziale Erfahrung und bestünde fast nur aus schnelllebigen Fotos und Videos. Fajt meint, dass Virtual Reality Social Media den Echtzeitcharakter realer sozialer Interaktion zurückgeben könne.

Als Beispiel nimmt er die High-Fives in Rec Room. “Dieses Abklatschen hat rein spielmechanisch keine Funktion. Es handelt sich um normale Menschen, die sich wie normale Menschen verhalten. Das ist etwas, das man in einem traditionellen Konsolenspiel oder einem Mu…

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