Auf der CES stellte HTC ein neues Betriebssystem für Vive-Systeme vor. Es erscheint zunächst für die neue VR-Brille Vive Cosmos.

Das sogenannte “Vive Reality System” soll die Vive-Nutzererfahrung von Grund auf neu denken und über sämtliche Hard- und Software hinweg vereinheitlichen. “Wir wollen einer breiten Konsumentenschicht die Magie räumlicher Interfaces zugänglich machen”, sagte der Leiter der Vive Creative Labs Drew Bamford auf der HTC-Pressekonferenz.

Das System beinhaltet unter anderem ein Avatarsystem und ein persönliches VR-Zuhause mit dem Namen “Origin”, von dem aus man alleine oder mit Freunden in andere VR-Welten aufbrechen kann ähnlich Oculus Home. Ein Video (siehe unten) zeigt, wie die Startumgebung aussieht.

Anstatt eine App nach der anderen zu starten, soll sich der Nutzer fühlen, als wechsle er zwischen den Welten. Das geschieht mittels einer jederzeit und überall zu öffnenden Nutzeroberfläche, die HTC “Lens” nennt (Deutsch: Linse).  Sie bietet unmittelbaren Zugriff auf Informationen, Werkzeuge und alle Viveport-Apps.

HTC kündigte außerdem neue WebVR-Partnerschaften mit Mozilla und Amazon an. Mozillas WebVR-optimierter Webbrowser Firefox Reality soll künftig zum Standardbrowser für alle Vive-Brillen werden, während die Kooperation mit Amazon Web Services vorsieht, dass der Webdienst Sumerian tiefer in HTCs Ökosystem integriert wird. Mit Sumerian können Webseiten mit VR-Inhalten ohne große Programmierkenntnisse im Netz kreiert und anschließend als URL geteilt werden.

Titelbild: HTC


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