Virtual Reality: VR-Plattform "Within" erhält 40 Millionen US-Dollar *Update*

Virtual Reality: VR-Plattform

Update vom 10. August 2017:

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Chris Milk erhält weitere 10 Millionen US-Dollar an Risikokapital. Der Investor ist Discovery Communications und ist ab sofort mit einem Sitz im Beirat vertreten. Die Finanzmittel kommen nur indirekt der VR-Plattform Within zugute und fließen in die VR-Filmproduktionsfirma Here Be Dragons, die die Inhalte für Within produziert.

Ursprünglicher Artikel vom 27. Juli 2017:

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Obwohl der Hype um Virtual Reality spürbar nachgelassen hat, fließt immer noch reichlich Geld in die Industrie. Chris Milks "Within" ist das jüngste VR-Unternehmen, das sich über einen Geldsegen freuen darf.

In einer zweiten Investitionsrunde konnte sich die Film- und Erfahrungsplattform 40 Millionen US-Dollar sichern. Der Großteil der Summe stammt von Emerson Collective und Temasek Holdings. 21st Century Fox, Andreessen Horowitz and Raine Ventures investieren nach einem Jahr erneut in das Unternehmen, das mit mehr als 56 Millionen US-Dollar Risikokapital zu den bestfinanzierten Startups der Branche gehört.

Mit den neuen Finanzmitteln will das Unternehmen ins Personal investieren und neue Talente einstellen, die für bessere VR-Inhalte sorgen sollen. "Die größte Herausforderung für die Industrie ist der Mangel an hochwertigen Inhalten. Mit Hilfe unserer Investitionspartner können wir dieses Problem angehen und die Produktion technisch und emotional komplexer Inhalte beschleunigen", sagt Chris Milk in einer Pressemitteilung.

Von Vrse zu Within

2014 gründeten Chris Milk und Aaron Koblin das VR-Startup "Vrse", das sich auf die Produktion und Distribution hochwertiger 360-Grad-Erfahrungen spezialisieren sollte. Die Schwesterfirma "Vrse.works" war für die Umsetzung der VR-Projekte zuständig. Im Juni 2016 konnte sich Vrse in einer ersten Investitionsrunde 12 Millionen US-Dollar sichern. Vrse wurde in Within und Vrse.works in Here be Dragons umbenannt.

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Unter den Produktionen des Unternehmens finden sich zum Großteil gefilmte Projekte ("Clouds over Sidra" und "The Displaced" in Kooperation mit der UN und der New York Times), aber auch Inhalte, die vollständig animiert sind ("Evolution of Verse"). Mit "Life of Us" entwickelte Within das erste interaktive VR-Projekt, das exklusiv in den IMAX Experience Centres angeboten wird.

Der nächste Schritt: Begehbare VR-Filme

In der VR-Erfahrung durchläuft man zusammen mit einem menschlichen Begleiter sämtliche Stadien der Evolution: vom Einzeller über den Menschen bis zum Maschinenwesen. Das neueste Projekt von Within ist das räumliche VR-Musikvideo "Hallelujah". Es wird in Kooperation mit dem US-Startup Lytro produziert, das sich auf Lichtfeldkameras spezialisiert hat. Beim Dreh kam das Immerge-Kamerarig zum Einsatz, das aus 95 Einzelkameras besteht.

Chris Milk war es, der mit einem vielbeachteten Vortrag die Vorstellung von Virtual Reality als einer Empathiemaschine prägte. Laut Milk unterscheidet sich Virtual Reality von anderen Medien durch das von ihr bewirkte Präsenzgefühl, die Menschen virtuelle Situationen so erleben ließe, als wären sie vor Ort. Diese Erfahrung eigne sich besonders dazu, Mitgefühl für andere Menschen zu wecken. Milks These wird mittlerweile auch von VR-Filmemachern kritisch hinterfragt.

Within ist kostenlos für sämtliche VR-Plattformen erhältlich.

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