Das Cloudgate Studio arbeitet seit Anfang des Jahres an einer Software, das mit Hilfe mehrerer Vive Tracker den gesamten Körper erfasst und in die Virtual Reality überträgt. Die Techjournalisten der Youtube-Show Tested haben das System ausprobiert und diskutieren dessen Vorzüge in einem neuen Video.

Anfang des Jahres stellte HTC den Vive Tracker vor. Die an einen Eishockeypuck erinnernde Trackingeinheit wird an Zubehör geschraubt, sodass dieses vom Lighthouse-Trackingsystem erfasst und in die Virtual Reality übertragen wird. Auf der CES im Januar sah man ein Maschinengewehrreplikat, einen Baseballschläger und einen Feuerwehrschlauch als erste Beispiele für Zubehör, das für die Trackingeinheit entworfen wurde.

Cloudgate Studio schwebt indes ein anderes Anwendungsszenario vor: Anstatt den Vive Tracker an Zubehör zu schrauben, werden gleich drei Trackingeinheiten am VR-Nutzer befestigt. Mit einer selbst entwickelten Metallklammer werden diese an den Füßen und am Gürtel angebracht, so dass der untere Teil des Körpers ebenfalls erfasst wird.

Eine von Cloudgate entwickelte Software berechnet die Bewegungen des gesamten Körpers mit Hilfe von Inversivkinematik. Hierbei wird der passende Winkel der Gelenke anhand von Posen hergeleitet. Hält man beispielsweise die Hand in einer bestimmten Position, ergibt sich daraus automatisch eine anatomisch plausible Stellung des Hand-, Ellenbogen- und Schultergelenks.

Welchen Mehrwert bietet die Ganzkörpererfassung?

Was fügt die vollständige Körpererfassung der VR-Erfahrung hinzu? Steve Bowler von Cloudgate sagt im neuen Tested-Video, dass die Präsenz des eigenen Körpers in der Virtual Reality ganz neue Spielszenarien ermöglichen könnte. Die Zeiten, in denen man wie ein Geist durch die virtuelle Welt schwebt, würden damit der Vergangenheit angehören.

Man stelle sich etwa ein VR-Spiel vor, in dem man schleichen muss. Da der vollständige Körper und nicht mehr nur Kopf un…

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: OpenXR, Oculus Half Dome und Fake-Holodecks | Alle Folgen



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.