Rund anderthalb Monate nach der erfolgreichen Kickstarter-Kampagne sammelt der chinesische VR-Brillen-Hersteller Pimax weitere Millionen ein. Das Geld kommt aus der chinesischen Industrie.

Kabetec VR-Brille

Bei Kickstarter wollte Pimax eigentlich nur 200.000 US-Dollar für die Produktion einer Next-Generation-Brille einsammeln, doch es wurde etwas mehr: Rund 5.600 VR-Brillen konnte das chinesische Unternehmen verkaufen, das entspricht einem Wert von 4.236.618 US-Dollar.

Jetzt gibt Pimax den Abschluss einer ersten Finanzierungsrunde bekannt: Chinesische Investoren legen auf die Kickstarter-Summe umgerechnet circa 15 Millionen US-Dollar (knapp 100 Millionen RMB) drauf.

Obwohl die Pimax-Brille bislang in erster Linie an enthusiastische VR-Spieler verkauft wurde, haben die beiden chinesischen Hauptinvestoren einen industriellen Hintergrund: O-Film ist Spezialist und Zulieferer für optische Komponenten und Panels. Das Unternehmen beschäftigt rund 28.000 Mitarbeiter. Die Tianma Bearing Group produziert Lager und CNC-Maschinen und hat rund 5.000 Angestellte.

Interessant ist, dass bei der feierlichen Bekanntgabe der Investition offenbar Oculus-Gründer Palmer Luckey hinzugeschaltet wurde. Zumindest erkennt man ihn auf den Bildern, die das Unternehmen bei Facebook veröffentlichte. Pimax richtet außerdem offiziellen Dank an Luckey: Er habe Virtual Reality zur Marktreife geführt.

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