Virtual Reality: Amazon und HTC starten App-Kooperation

Virtual Reality: Amazon und HTC starten App-Kooperation

Bild: HTCs weltweiter Viveport-Chef Rikard Steiber

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Amazon macht die ersten Schritte in den Virtual-Reality-Vertrieb: Der Shopping-Konzern will gemeinsam mit HTC VR-Apps verkaufen. In Indien werden vor klassischen Ladengeschäften VR-Shopping-Stationen aufgebaut.

Dank einer neuen Partnerschaft zwischen Amazon und HTC werden Viveport-VR-Apps zukünftig direkt über Amazons Online-Laden angeboten. Entsprechende Anwendungen werden nach dem Kauf bei Amazon der Software-Bibliothek bei HTCs VR-Plattform Viveport hinzugefügt, sofern der Nutzer seinen Viveport- mit dem Amazon-Account verknüpft hat.

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Entwickler müssen dem Amazon-Vertrieb zuvor in den Viveport-Optionen zustimmen. Die Funktion rollt in den kommenden Wochen aus. HTC verspricht Entwicklern mehr Reichweite zu potenziellen Kunden.

Die Amazon-Partnerschaft zeigt erneut, wie wichtig die Viveport-Plattform in HTCs Umsatzstrategie ist. Der Software-Verkauf ist langfristig lukrativer als die reine Herstellung und der Vertrieb von VR-Brillen.

Um Viveport zu stärken, verprellte HTC in der Vergangenheit sogar Google: HTC sagte eine bereits angekündigte Daydream-Partnerschaft zur autarken VR-Brille Vive Focus wieder ab. Stattdessen bringt das Unternehmen die VR-Brille in China und im Westen als reines Viveport-Gerät auf den Markt.

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Das Angebot über Amazon durfte auch HTC-Partner Valve aufhorchen lassen, das mit Steam eine eigene VR-Vertriebsplattform anbietet. Valve entwickelte die Software sowie das Trackingsystem für HTC Vive und Vive Pro.

Amazon setzt realen Läden VR-Geschäfte vor die Nase

In Indien startet Amazon einen Versuch fürs Virtual-Reality-Shopping - direkt vor der Nase klassischer Läden. In zehn Einkaufszentren werden anlässlich des Prime Days am 16. Juli VR-Kioske aufgebaut.

Mit der VR-Brille können Neugierige im Prime Day rabattierte Produkte in 3D ansehen und bekommen eine Vorschau auf neue Prime-Videos angezeigt. Die Aktion ist zunächst auf 36 Stunden angelegt rund um den Prime Day.

Die VR-Kioske sollen Kunden ansprechen, die Produkte vor dem Kauf gerne im Laden ansehen möchten. Bei Erfolg könnten sie dauerhaft installiert bleiben, so ein Sprecher von Amazon Indien.

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