Verrücktes Tracking-Experiment: Entwickler baut „weltgrößtes VR-Spiel“

Verrücktes Tracking-Experiment: Entwickler baut „weltgrößtes VR-Spiel“

Wie weit kann eine Quest 2 tracken, wenn man das Guardian-System deaktiviert? Ein VR-Entwickler probierte es aus.

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Der Youtuber Quentin Valembois meldet sich zurück mit einem neuen VR-Experiment. Der Belgier bietet via Patreon Tutorials für angehende VR-Entwickelnde an und lotet hier und da die Möglichkeiten von VR und AR aus, wie jüngst mit einem Augmented-Reality-Portal für Quest 2.

Bei seinem neuesten Experiment trieb ihn die Frage um, wie weit sich Meta Quest 2 im Raum verorten kann, bevor das Trackingsystem aus dem Tritt gerät und aufgibt.

Die natürliche Guardian-Grenze liegt bei 15 auf 15 Meter. Wer darüber hinaus gehen will, kann den Entwicklermodus anwerfen und die künstlichen Grenzen komplett deaktivieren. Doch wie lange hält die VR-Brille mit?

Aus der Laufbahn wird eine Sci-Fi-Rennstrecke

Für sein Experiment suchte Valembois eine mehrere hundert Meter lange Laufbahn aus. Er machte einen Screenshot der Rennstrecke in Google Earth VR, nahm die Maße, importierte das Bild in den Unity-Editor und skalierte die Spielwelt so, dass sie exakt auf die realen Größenverhältnisse passt.

Virtuelle und echte Rennbahn nebeneinander montiert.

Rechts ist die physische Laufbahn, links das darübergelegte digitale Pendant zu sehen. | Bild: Quentin Valembois

Für die Gestaltung der Spielwelt wählte er einen coolen Synthwave-Stil mit grell leuchtenden Neonfarben, einer riesigen Sonne und futuristischen Hochhäusern.

Um die Sache interessanter zu gestalten, brachte Valembois ein echtes Fahrrad ins Spiel und modellierte ein digitales Pendant des Gefährts. Getrackt wird es mit einem VR-Controller, der am Lenkrad befestigt ist.

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Lieber nicht selbst ausprobieren

Zu guter Letzt fügte der Entwickler (bewegliche) Hindernisse ein: digitale Wände, die die Rennstrecke blockieren. Das Ziel des „weltgrößten VR-Spiels“ ist, möglichst schnell die Ziellinie zu erreichen, ohne die Hindernisse zu berühren.

Das Ergebnis dieses Rennens seht ihr in seinem Youtube-Video. Spoiler: Ab einem gewissen Punkt versagt das Trackingsystem, ohne dass es der Entwickler merkt. Das Resultat ist ein Unfall, der zum Glück glimpflich ausgeht. Immerhin gelang es ihm, das Trackingsystem der Quest 2 auszureizen.

Das Spielgefühl bezeichnet Valembois als sehr immersiv. So immersiv, dass er darüber die echte Welt vergaß.

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