Am 28. Juni erscheint Valve Index samt neuartigen 3D-Controllern. Laut Jason Rubin könnte sich Oculus für kommende VR-Systeme von Valves Hardware inspirieren lassen. Was am Ende zählt, ist der Preis.

“Wenn wir Produkte sehen, die auf großen Anklang stoßen, dann werden wir ganz sicher darüber nachdenken, sie uns anzueignen. Aber nur zu einem Preis, den sich die Mehrheit leisten kann”, sagt Jason Rubin in einem Interview mit UploadVR.

“Facebook will, dass Virtual Reality die Massen erreicht. Und Valve Index ist trotz all seiner Stärken kein Gerät für den Massenmarkt”, meint der Oculus-Manager.

“Es ist großartig, dass es Wettbewerb gibt und dass Hersteller neue Controller entwickeln. Wir schauen sie uns alle an und wenn die Leute denken, dass die Index-Controller optimal sind, dann ist das prima. Dann werden wir versuchen, das Gesamtprodukt so zu gestalten, dass wir es für 399 US-Dollar oder weniger verkaufen können”, fügt Rubin hinzu.

Virtual Reality muss erschwinglich sein

Die Herausforderung sei nicht, möglichst gute Hardware zu entwickeln, sondern gute Hardware zu einem erschwinglichen Preis anzubieten: “Für 2.000 US-Dollar könnten wir Dinge schaffen, die dich umhauen. Für 10.000 US-Dollar könnten wir dein Leben verändern – und exakt tausend Leute würden das Produkt kaufen”, sagt Rubin.

Facebooks neueste VR-Produkte, die PC-Brille Oculus Rift S und das komplett autarke Gerät Oculus Quest, erschienen am 21. Mai zu einem Preis von 399 US-Dollar (449 Euro in Deutschland). Valve Index erscheint am 28. Juni. Das Gesamtpaket bestehend aus VR-Brille, Index-Controllern und zwei Basisstationen kostet 1.079 Euro.

Valve ruft allein für das Paar Index-Controller 299 Euro auf. Der relativ hohe Preis dürfte auf die verbaute Sensortechnologie zurückzuführen sein: In einem Index-Controller sind laut Valve 87 Sensoren für das Hand- und Fingertracking integriert.

Titelbild: Jason Rubin / Facebook, Quelle: UploadVR

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