Tin Can: VR-Escape-Room mit realistischer Grafik

Tin Can: VR-Escape-Room mit realistischer Grafik

Tin Can ist eine auf Realismus getrimmte Überlebenssimulation, die euch in eine klaustrophobische Weltraumrettungskapsel versetzt.

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Gerade noch dem explodierenden Raumschiff entkommen, seid ihr in einer alten Rettungskapsel gefangen und den Launen des Kosmos ausgeliefert. Ohne Kenntnis der komplexen Systeme an Bord, hängt euer Leben von einem technischen Handbuch und eurem Verstand ab.

Das ist das Szenario des PC-Spiels Tin Can, das Ende Oktober im Early Access auf Steam erschien und am 22. Dezember eine VR-Version erhielt.

Die Umgebungen sind erstaunlich detailliert. | Bild: Tin Can Studio

Die bietet eine komplett neue und besonders detaillierte Rettungskapsel, die eigens für Virtual Reality gestaltet wurde, Handinteraktionen mit allen manipulierbaren Objekten, eine Reihe von Spielmechaniken, die der VR-Version vorbehalten sind sowie bessere Texturen und Lichteffekte.

Im Weltall hört dich der Tech-Support nicht schreien

Tin Can ist ein außergewöhnliches Escape-Room-Spiel, weil es auf knallharten Realismus setzt. Jede Komponente des Raumschiffs soll eine eigene Funktion haben und interaktionsfähig sein. Von Sicherungen und Luftfiltern über den Sauerstoffgenerator bis hin zur Notbeleuchtung: Alle Systeme sind miteinander vernetzt und beeinflussen sich gegenseitig. Deren Instandhaltung ist überlebenskritisch.

Körperliche Beschwerden werden durch Symptome statt Gesundheitsbalken dargestellt. So löst ein Sauerstoffmangel eine starke, schnelle Atmung aus, trübt die Sicht und verlangsamt Bewegungsabläufe.

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„Beim Ausfall aller Systeme ist der Klang deines Herzens und deine flache Atmung der letzte Hinweis auf den nahenden Tod in der Dunkelheit“, heißt es in der Spielbeschreibung.

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Tin Can VR: Überlebenssimulation ohne Gnade

In Tin Can VR hilft nur Ruhe, ein klarer Verstand – und das technische Bordhandbuch. Spieler:innen müssen selbst herausfinden, wo ein Fehler liegt, diesen bis zur Quelle zurückzuverfolgen und nötigenfalls Komponenten demontieren, reparieren und austauschen.

Ein Modulbrand wird mit einem Feuerlöscher gelöscht.

Der Sauerstoffgenerator brennt. Hier hilft nur noch der Feuerlöscher. | Bild: Tin Can Studio

Sauerstoff, Kohlenstoff, Innendruck und Temperatur werden ebenso simuliert, wie Asteroideneinschläge, kosmische Strahlung und Überhitzung durch Vorbeiflug an einem Stern. Die kosmischen Gefahren können unangekündigt zu Komplikationen und Systemausfällen führen.

Falls euch all das nicht zu stressig klingt und ihr eine echte Herausforderung sucht, könnt ihr Tin Can bei Steam für 14,99 Euro kaufen. Aktuell ist das Spiel heruntergeschrieben und kostet 9,89 Euro.

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