The Exit 8 VR: Indie-Hit kommt nächste Woche auf die Meta Quest

The Exit 8 VR: Indie-Hit kommt nächste Woche auf die Meta Quest

Das erfolgreiche japanische Mystery-Adventure The Exit 8 erscheint im Juli für Meta Quest. Es handelt sich um eine komplette Portierung.

FAKTEN

Das japanische VR-Studio MyDearest Inc. hat die Veröffentlichung von The Exit 8 VR im Meta Quest Store für den 11. Juli 2024 angekündigt. Dabei handelt es sich um die VR-Umsetzung des beliebten Indie-Spiels The Exit 8 von KOTAKE CREATE, das von japanischen U-Bahn-Passagen, Liminal Spaces und Backrooms inspiriert ist.

Im Spiel ist man in einem endlosen unterirdischen Gang gefangen. Ihr müsst eure Umgebung genau beobachten, um den Ausgang „The Exit 8“ zu finden. Ihr dürft keine Anomalien übersehen: Wenn ihr welche entdeckt, müsst ihr sofort umkehren. Ansonsten geht es weiter.

The Exit 8 VR kostet zum Verkaufsstart 6,99 Euro. Vorbesteller zahlen nur 5,99 Euro. Die Spielzeit beträgt laut Entwickler 15 bis 60 Minuten. Lokalisiert wird das Spiel in Englisch, Japanisch, Spanisch, Französisch, Koreanisch sowie vereinfachtem und traditionellem Chinesisch.

KONTEXT

Weitere Indie-Hits in VR

The Exit 8 VR ist nicht der erste Indie-Hit, der den Sprung in VR wagt. Auch Amnesia: The Dark Descent, ein Horror-Klassiker aus dem Jahr 2010, erhielt in diesem Frühjahr eine inoffizielle VR-Portierung für Meta Quest.

Der Indie-Entwickler Gordey Eremin kündigte an, dass noch in diesem Frühjahr Sclerosis: An Amnesia VR Remake für Quest 2 und Quest 3 erscheinen wird. Dabei handelt es sich um eine überarbeitete Version seiner Android-Portierung „Sclerosis“ aus dem Jahr 2021.

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Im November 2023 hat Eremin bereits eine PC-VR-Version von Sclerosis veröffentlicht, die Bewegungssteuerung, Objektinteraktion und weitere Anpassungen für VR bietet. Diese Verbesserungen sollten auch der Quest-Version zugutekommen.

MEINUNG

Kurz aber spannend

Ich habe bereits die PC-Version von The Exit 8 gespielt und hatte sogar so viel Spaß damit, dass ich es einigen Freunden empfahl. Auch wenn sich das Spielprinzip erst mal eher langweilig anhört, ist es tatsächlich sehr spannend. Während die Umgebung auf den ersten Blick immer gleich wirkt, gibt es an zufälligen Stellen verschiedene Anomalien, die entdeckt werden müssen.

Manche sind absolut offensichtlich oder sollen die Spieler:innen sogar etwas erschrecken. Es gibt aber auch einige, die wirklich erst bei mehrfachen anschauen auffallen. Augen, die einen verfolgen. Eine Veränderung am telefonierenden Passanten oder sich vergrößernde Plakate sind nur ein paar Dinge, die mir auf meinem Weg durch die U-Bahn aufgefallen sind.

Quellen: Pressemitteilung