Swords of Gargantua: VR-Studio erhält frisches Kapital

Swords of Gargantua: VR-Studio erhält frisches Kapital

Das japanische VR-Studio Thirdverse erhält eine weitere Finanzspritze, die in neue VR-Spiele fließen soll.

Thirdverse sicherte sich seit Oktober 2020 20 Millionen US-Dollar: Auf die letztjährige Serie-A-Finanzierung über 8,5 Millionen US-Dollar folgen jetzt weitere 11,5 Millionen US-Dollar. Angeführt werden die beiden Investitionsrunden von JAFCO mit Beteiligung von Presence Capital, Sisu Ventures, Incubate Fund und Animoca Brands.

Das japanische VR-Studio erhält außerdem einen neuen CEO: Hironao Kunimitsu, den Gründer der erfolgreichen Mobile-Gaming-Spieleschmiede Gumi.

VR wird zur Chefsache

Kunimitsu rief das VR-Studio 2016 unter dem Namen Yomuneco mit ins Leben. 2020 übernahm er das Studio von Gumi und gründete es unter neuem Namen.

Kunimitsu ist inzwischen von seiner Rolle als Gumi-CEO und Chef von mehr als 7oo Angestellten zurückgetreten, um sich voll und ganz auf den Erfolg von Thirdverse zu fokussieren.

Kunimitsu glaubt, dass Virtual Reality, Gaming und Blockchain-Technologie die Grundlagen fürs Metaverse legen werden. „Mein Ziel ist, Thirdverse international zu etablieren und unsere mehrjährige Vision des Metaverse weiter voranzutreiben“, sagt Kunimitsu gegenüber Venturebeat.

Zwei Mehrspielertitel in Arbeit

Das Studio, das rund 60 Angestellte beschäftigt, habe derzeit zwei Multiplayer-Spiele in Arbeit, deren Entwicklung durch das neue Kapital beschleunigt werden soll.

Einen großen Hit hat Thirdverse bislang nicht produziert. Der bekannteste Titel ist das 2019 erschienene Schwertkampfspiel Swords of Gargantua, das von Kritikern und Spielern verhalten aufgenommen wurde. Thirdverse ist außerdem als Publisher tätig und vertrieb den gefloppten Schlachtfeld-Shooter Frostpoint VR von inXile, dessen Server nach weniger als einem halben Jahr herunterfuhren.

Quelle: Venturebeat, Titelbild: Thirdverse

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