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Spatial: Telepräsenz-App erhält weiteres Risikokapital

Spatial: Telepräsenz-App erhält weiteres Risikokapital

Spatial soll die führende XR-Kollaborationsplattform werden. Dafür erhält das gleichnamige Startup nun weitere 14 Millionen US-Dollar.

Mit Spatial können sich Nutzer mittels Virtual oder Augmented Reality virtuell treffen und zusammen arbeiten. Sie erscheinen als Avatare und interagieren frei mit 3D-Modellen, Videos und Dokumenten.

Spatial unterstützt eine Vielzahl Plattformen: von fortschrittlichen AR-Brillen wie Hololens und Magic Leap 1, über autarke VR-Brillen wie Oculus Quest, bis hin zu 2D-Plattformen wie Smartphones und PCs.

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Das Unternehmen erhielt im Oktober 2018 eine Startfinanzierung über acht Millionen US-Dollar. Nun folgt eine Serie-A-Investitionsrunde im Wert von 14 Millionen US-Dollar. Damit kommt das 2016 gegründete Startup auf eine Investitionssumme von 22 Millionen US-Dollar.

Reiche Kunden

Zu den Hauptinvestoren gehören WhiteStar Capital, iNovia, Kakao Ventures und Baidu. Expa, Lerer Hippeau, Leaders Fund, Samsung Next, der Instagram-Gründer Mike Krieger sowie der Zynga-Gründer Mark Pincus investieren ebenfalls in Spatial, das so unterschiedliche wie namhafte Unternehmen wie Mattel, Nestlé und BNP Paribas zu seinen Kunden zählt.

„Spatials Mixed-Reality-Lösung wird ein wesentlicher Bestandteil zukünftigen Arbeitens“, sagt Krieger. „Die App geht weit über herkömmliche Werkzeuge wie Zoom und Slack hinaus und zeigt, wie Telekonferenzen und digitale Zusammenarbeit aussehen würden, wenn sie heute erfunden würden.“

Spatial-CEO erwartet neue Hardware-Welle

Mit dem angehäuften Kapital wollen die Entwickler die Funktionen der App erweitern und die Geräte-Unterstützung ausbauen. Spatial soll außerdem zu einer Entwicklungsplattform werden. Geschäftskunden könnten dann mit einem SDK dedizierte Telepräsenz-Apps entwickeln.

Spatial-CEO Anand Agarawala erwartet einen zeitnahen Durchbruch der XR-Industrie und spricht gegenüber Techcrunch von einer „Palette neuer Hardware“, die diese Entwicklung begünstigen sollen. Wer die neuen Geräte auf den Markt bringt, verriet Agarawala nicht. Er glaube jedoch, dass ein Ende des „VR-Winters“ bevorsteht.

Titelbild: Spatial, Quelle: Techcrunch

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