Tabellenkalkulationsprogramme wie Microsoft Excel oder Google Sheets können per VR- oder AR-Brille sinnvoll um eine dritte Dimension erweitert werden, zeigt ein Experiment. Sexy ist das nicht, aber ein Fingerzeig für das Potenzial eines getrackten Brillenmonitors.

Plötzlich wächst das Balken-Diagramm aus dem Monitor. Der Blick von der Seite verrät, welche Abhängigkeiten die Tabellenzellen untereinander haben. Eine Excel-Datei mit mehreren Kalkulationstabellen breitet sich virtuell im Raum aus: Der Nutzer hat alle Tabellen im Blick.

Solche Vorteile sehen die Forscher vom Mixed Reality Lab der Universität Coburg, der Universität Cambridge und Microsoft, wenn Microsoft Excel oder Google Sheet mit der VR-Brille statt klassisch am Monitor betrachtet werden.

Standard-Software in VR erweitern

Für ihr Experiment verwendeten die Forscher als Basis-Monitor ein Tablet mit einem räumlich getrackten Stylus als Eingabemethode. Die 3D-Visualisierungen werden per Unity Engine auf das Tabellenprogramm gelegt, also nicht der Programm-Code als solcher verändert. Die 3D-Visualisierung funktioniert daher beispielsweise auch mit Google Sheets.


Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.