Fumito Ueda ist der führende kreative Kopf hinter Spieleklassikern wie “Ico” und “Shadow of the Colossus”. Anfang Dezember erschien nach mehr als zehn Jahren Entwicklungszeit sein jüngstes Spiel “The Last Guardian”. In einem Interview wirft Ueda einen Blick zurück auf seine Karriere und spricht über seine Werk. Dabei kommt auch er auch auf mögliche Umsetzungen für die Virtual Reality zu sprechen.

Kabetec VR-Brille

In Shadow of Colossus reitet man durch ein mythisches Land auf der Suche nach sechszehn Riesen, die man erschlagen muss, um ein Mädchen von den Toten auferstehen zu lassen. In dem Interview mit Glixel wird Ueda gefragt, ob er über eine Umsetzung des legendären Spiels für Playstation VR nachgedacht habe.

“Wenn ich Shadow of the Colossus für Playstation VR veröffentlichen würde, dann würde ich mich verpflichtet fühlen, etwas zu schaffen, das über die Erwartungen der Fans hinausgeht. Es würde nicht reichen, nur ein Spiel zu machen, in welchem du am Fuße eines Kolosses stehst”, antwortet Ueda.

Bewegungsübelkeit als Hindernis

Seine größte Sorge ist, dass das Spiel Übelkeit verursachen würde, wenn man es aus der Ego-Perspektive spielt. “Das größte Problem von VR ist, wie ich gehört habe, dass Bewegung Übelkeit verursacht. […] Ich glaube nicht, dass wir in der Lage wären, dieses Problem zu lösen”, meint Ueda, der für seine Bescheidenheit bekannt ist.

Eine solche Vision umzusetzen, wäre in der Tat sehr schwierig bis unmöglich, weil das Spiel von Grund auf für die Verfolgerperspektive konzipiert wurde. Shadow of the Colossus wäre also nicht besonders für VR geeignet und man müsste sich zuerst fragen, welche Art von Erlebnis von den Stärken des Mediums profitieren würde.



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