68 Millionen US-Dollar Risikokapital erhielt das Hongkonger Startup Sandbox VR Anfang des Jahres. Nun investiert das Unternehmen in ein hochwertigeres Trackingsystem und plant weltweit zwölf neue Standorte.

Der Highend-Arcade-Ausrüster verwendete bislang eine eigene Trackinglösung. Damit ist nun Schluss: Sandbox VR kündigt eine Partnerschaft mit dem auf Motion Capturing spezialisierten US-Unternehmen Vicon an. Dieses entwickelte das VR-Trackingsystem Origin, das den Einsatz von bis zu fünfzig Trackingmarkern in einem raumfüllenden VR-Setup erlaubt.

Die Technologie soll Sandbox VRs neueste VR-Attraktion “Amber Sky 2088” befeuern. In deren Sci-Fi-Szenario reisen bis zu sechs Spieler in das Hongkong der Zukunft und wehren eine Alien-Invasion ab. Die Besucher schlüpfen in Körper von Androiden und haben Superkräfte, um sich der außerirdischen Plage zu entledigen.

40 neue Spielfelder

Sandbox VR will zudem bis Ende des Jahres zwölf neue Standorte eröffnen, darunter in Austin, Macau, New York, Los Angeles, Tokio und Hangzhou. Das entspricht 40 neuen VR-Spielfeldern. Die VR-Attraktionen sollen von Anfang an mit Vicons Trackingsystem laufen.

Sandbox VR wurde 2016 in Hongkong gegründet und ging in der Anfangsphase beinahe pleite. Dank der ersten, recht großzügigen Investitionsrunde ist das Unternehmen gut gegen die internationale Konkurrenz gewappnet. Dazu gehören unter anderem The VoidDreamscape Immersive und Zero Latency.

Das folgende Video zeigt Ausschnitte aus der kommenden VR-Erfahrung Amber Sky 2088.

Titelbild: Sandbox VR

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