Samsung kooperiert mit Intel für eine autarke VR-Brille

Samsung kooperiert mit Intel für eine autarke VR-Brille

Auch Samsung arbeitet an einer autarken VR-Brille im Stile von Oculus‘ Santa-Cruz-Prototyp. Einer der Partner ist Intel: Der Chiphersteller soll das Inside-Out-Tracking beisteuern.

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Am Rande der eigenen Entwicklerkonferenz verriet Samsungs Vizepräsident Taeyong Kim mehr zu einer möglichen Iteration der mobilen VR-Brille Gear VR. Von der gibt es zwar schon zahlreiche Versionen, allerdings sind diese technisch identisch – von kleinen Unterschieden beim Tragekomfort und den Linsen abgesehen.

Eine neue autarke VR-Brille soll ähnlich wie Oculus‘ Santa Cruz funktionieren und neben räumlichem Tracking auch 3D-Controller bieten. Laut Kim soll das Gerät die Lücke zwischen der einfachen mobilen Brille Gear VR und der Highend-PC-Brille Odyssey füllen.

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Ähnlich argumentiert Oculus in Bezug auf Santa Cruz: Auch dieses Gerät soll seinen Platz finden zwischen der Low-Budget-Version Oculus Go und dem kabelgebundenen Highend-System Oculus Rift.

Mit vier unterschiedlichen VR-Brillen bis 2019 fragmentieren Facebook und Oculus einen Markt, der ohnehin winzig ist. Weshalb eigentlich?

„Santa Cruz“: Erste Kurztests zu Oculus‘ autarker Highend-Brille *Update*

Samsung kooperiert mit Intel zu Inside-Out-tracking

Kim spricht von „einer Reihe neuer Funktionen“ gegenüber Gear VR. Für das Inside-Out-Tracking kooperiert das Unternehmen mit Intel, das vor wenigen Wochen eigene Bemühungen für eine autarke VR-Brille aufgab, um sich auf VR-Drahtlostechnologie zu konzentrieren. Laut Kim arbeitet Samsung auch mit anderen „globalen Partnern“, um das nächste VR-Projekt zu realisieren.

Dass Samsung an einer autarken VR-Brille arbeitet, wurde erstmals im Rahmen des Mobile World Congress im März bekannt. Hinter verschlossenen Türen demonstrierte der Elektronikkonzern einen Prototyp, der die Leistungsfähigkeit des neuesten hauseigenen Exynos-Chips demonstrieren sollte.

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Auf dem Mobile World Congress in Shanghai im Juli zeigte Samsung den Prototyp erstmals der Öffentlichkeit. Er hört auf den Namen „ExynosVR III“ und ist mit Samsungs Exynos-9-Prozessor ausgestattet, der 4K bei 75 Bildern pro Sekunde rendern kann und einen eigenen Computer-Vision-Chip integriert hat. Außerdem sind in dem Gerät Kameras für das Raum- und Augentracking integriert.

| Featured Image: Wareable | Source: Wareable / Venturebeat

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