Update von 27. Oktober: Es sind neue Details zum VR-Ableger von The Martian aufgetaucht. Ein Redakteur der New York Times wurde zu einer ersten Hands-on Demo eingeladen, um für ein paar Minuten in die Haut von Mark Watney zu schlüpfen.

Viele Details verrät er leider nicht, unter anderem steckt man in Watneys Raumanzug und nimmt im Buggy Platz, in dem der Astronaut auch im Film lange Strecken zurücklegt. Die Atmosphäre soll etwas düsterer und bedrückender werden im Vergleich zum recht poppigen Filmvorbild. Geplant sind verschiedene Handlungsstränge, je nachdem wo der Nutzer hinschaut entfaltet sich die Geschichte leicht unterschiedlich, interaktive Elemente müssen erst entdeckt werden. Rund 15 bis 25 Minuten soll die finale Version lang sein – was genau passt, denn viel länger am Stück möchte man die aktuellen VR-Brillen ohnehin noch nicht tragen. Erscheinen soll The Martian VR Anfang 2016. Einen ersten Screenshot gibt es hier zu sehen.

Die Leute sagen „Menschen setzen sich nicht in einen Kinosaal mit VR-Brillen auf dem Kopf“. Von daher muss es etwas sein, das man zu Hause nutzen kann, wo man in einem Raum ist und alleine durch ein Universum läuft, um es dann dem nächsten in der Familie weiterzugeben. Oder man besorgt sich zwei oder drei VR-Brillen und läuft gemeinsam. Ridley Scott ggü. Yahoo

Entwickelt wird die VR-Experience für The Martian von 20th Century Fox  und dem internen Fox Innovation Lab. Bei Release soll sie mit allen gängigen VR-Brillen wie Oculus Rift, HTC Vive oder Playstation VR kompatibel sein. Ein 360-Trailer, der auch mit Cardboard und Samsung Gear VR kompatibel ist, soll noch in diesem Jahr erscheinen. Neben The Martian sind auch einige andere Filmumsetzungen in der Mache, bereits in den Kinos auf Tour ist Paranormal Activity für HTC Vive.

Ursprüngliche Meldung: In einem Interview mit Yahoo über sein neustes Sci-Fi-Werk „The Martian“ bestätigt Ridley Scott, dass er an einem neuen VR-Film dreht. Der Schöpfer von Kultfilmen wie Blade Runner oder Alien scheint vom neuen Medium ziemlich überzeugt. Auf die Frage, ob er an einem VR-Projekt arbeite, antwortet Scott: “Absolut, das muss sein. Du musst mit Virtual Reality arbeiten. Du wärst bescheuert, wenn du es nicht machst.” Allerdings durfte Scott nicht verraten, woran er genau arbeitet. Nur soviel: Ein Kinofilm wird es wohl nicht werden.

The Martian: VR-Kurzfilm für Oculus Rift in der Mache

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