Der Videospielkünstler und Rez-Erfinder Tetsuya Mizuguchi brachte sein bekanntestes Projekt Rez früh in die Virtual Reality. Er ist neugierig auf das neue Format, sieht aber noch die Notwendigkeit eines technischen Reifeprozesses.

Kabetec VR-Brille

Mit “Rez: Infinite” schaffte Mizuguchi einen Liebling der Kritiker: Das spirituell angehauchte und künstlerisch wertvolle Rhythmusspiel gehört zu den am höchsten bewerteten VR-Erfahrungen überhaupt. Das Spiel erschien zum Launch von Playstation VR, seit Anfang August gibt es die Synthäsie aus Musik, Licht und Interaktion auch für HTC Vive und Oculus Rift. Bei den Game Awards im Dezember 2016 wurde Rez als beste VR-Erfahrung ausgezeichnet.

Trotz dieser Erfolge ist der Rez-Schöpfer noch nicht völlig zufrieden mit seinem Werk – oder eher mit dem benötigten Abspielgerät, der VR-Brille. Er wünscht sich eine höhere Auflösung, ab 4K pro Auge wirkten Virtual-Reality-Inhalte realistisch, sagt Mizuguchi. Dieser technische Meilenstein könne in den nächsten drei bis fünf Jahren erreicht werden.

Ähnlich sieht das Tim Sweeney, der Chef der Engine-Schmiede Epic Games: Damit neue Raumcomputer die aktuelle Technologie verdrängen könnten, bräuchten sie eine Auflösung von circa 4K pro Auge. Sweeney setzt seine Hoffnung auf innovative Spezialhardware, die nicht mehr nur dem Smartphone entnommen und angepasst, sondern von Grund auf für Virtual Reality entworfen wird.

Ab einer Auflösung von 8K pro Auge soll es laut Mizuguchi zumindest rein visuell keinen wahrnehmbaren Unterschied mehr zwischen der analogen und der digitalen Realität geben – für ihn das der alles entscheidende Entwicklungsschritt. Eine weitere Steigerung sei dann nicht mehr notwendig.

Allerdings sind solche hohen Auflösungen laut Mizuguchi noch eine ferne Zukunftsvision, die vielleicht in zehn Jahren in Erfüllung gehen könnte. Für den Weg dorthin prognostiziert er, dass VR …

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