Playstation VR 2: Produktion angeblich ausgesetzt

Playstation VR 2: Produktion angeblich ausgesetzt

Sony soll die Produktion der Playstation VR 2 pausiert haben, weil sich unverkaufte Bestände stapeln, behauptet ein neuer Bericht.

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BERICHT

Bloomberg schreibt in Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass Sony die Produktion der Playstation VR 2 pausiert hat, bis ein Rückstand an unverkauften Einheiten abgearbeitet wurde. Sony soll den Quellen zufolge weit über 2 Millionen Einheiten produziert haben. Playstation VR 2 kam im Februar 2023 auf den Markt.

Laut dem Marktforschungsunternehmen IDC hat Sony bis Jahresende 2023 mehr als 1,7 Millionen Geräte an Einzelhändler ausgeliefert.

Die letzten offiziellen Verkaufszahlen stammen aus dem Mai 2023, als Sony bekannt gab, nahezu 600.000 Geräte verkauft zu haben, etwas mehr als die erste Playstation VR im gleichen Zeitraum. Sony gab seither kein Update mehr zu den Verkaufszahlen, was nahelegt, dass Playstation VR 2 mittlerweile hinter die Verkaufszahlen des Vorgänger-Headsets gefallen ist.

Laut Schätzungen von IDC nahmen die Auslieferungen an Einzelhändler seit dem Launch stetig ab: von 600.000 Einheiten im ersten Quartal, auf 450.000 Einheiten im zweiten Quartal, auf 340.000 Einheiten im dritten Quartal und auf 325.000 Einheiten im vierten Quartal 2023.

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KONTEXT

Playstation VR 2 im Gegenwind

Schon im Vorfeld des Launchs berichtete Bloomberg, dass PSVR-2-Vorbestellungen enttäuscht ausgefallen seien und Sony die eigene Verkaufsprognose um die Hälfte reduziert habe.

Die schleppenden Verkäufe dürften primär auf den Preis zurückzuführen sein: Playstation VR 2 kostet nach wie vor 600 Euro und damit mehr als die PS5 selbst. Seit dem Launch wurden zudem keine neuen First-Party-Titel für das teure Zubehör angekündigt. Zum Jahrestag des Launchs stellte Sony stattdessen in Aussicht, dass Playstation VR 2 Zugriff auf zusätzliche VR-Spiele auf dem PC erhalten werde, was Sonys Bekenntnis zur eigenen VR-Plattform infrage stellt.

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Kurz vor Weihnachten bezeichnete ein ranghoher Sony-Manager das Headset als "herausfordernde Kategorie" und das VR-Studio First Contact Entertainment, das als Sonys VR-Schützling galt, stellte den Betrieb ein. Im Februar schloss Sony das London Studio und entließ Angestellte von Firesprite, beides Studios mit viel VR-Expertise.

Zu schaffen machen dürfte Sony auch die starke Konkurrenz seitens Meta, das mit Quest 2 und Quest 3 günstigere kabellose VR-Headsets mit einem größeren Spielangebot verkauft.

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Quellen: Bloomberg