Auf der Gamescom 2017 präsentiert das russische Unternehmen VRTech eine Highend-VR-Erfahrung für bis zu vier Spieler gleichzeitig, bei der der eigene Körper vollständig erfasst und auf einen Avatar übertragen wird. Es ist ein außergewöhnliches Virtual-Reality-Erlebnis.

Inhaltlich bietet Polygon VR noch nichts Besonderes: Serviert wird die gleiche Standardballerei, wie man sie aus tausenden Videospielen kennt.

Als virtueller Soldat verkleidet, dringt man mit zwei Kollegen in einen Stützpunkt ein, erledigt dabei – weshalb auch immer – dutzende Gegner und flüchtet letztlich in einem Helikopter. Viel flacher geht es nicht.

Der VR-Spaß dauert rund 15 Minuten, ein Plastikgewehr in der Hand ersetzt das Gamepad und dient als Immersionsverstärker.

Virtuelle Menschen treffen

Erst die VR-Technologie macht aus einem schlechten Videospiel ein außergewöhnliches, virtuelles Präsenzerlebnis. Mit einem Optitrack-System wird ein Spielbereich von bis zu 100 Quadratmeter abgedeckt, auf dem sich vier Spieler dank Rucksack-PCs kabellos und völlig frei bewegen können.

Ganz entscheidend: Bei Polygon VR wird der gesamte Körper samt Zubehör erfasst. Kopf mit VR-Brille (Oculus Rift), Hände (ohne Finger), Füße, Arme und Beine sowie das spezielle Optitrack-Gewehr werden in die Virtual Reality übertragen. Bis man die dafür notwendige Gerätschaft angelegt hat und alles eingestellt und ausgerich…

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