Wenn Spieler mit der Geldbörse abstimmen, hören Entwickler ganz genau hin. Zu den beliebtesten Spielen für Playstation VR gehören jene, die auf die Ego-Perspektive und Playstation Move setzen. Das könnte ein erstes Indiz dafür sein, in welche Richtung VR-Spiele in Zukunft gehen könnten.

Es gibt noch kein Patentrezept, wie man ein erfolgreiches Spiel für die VR-Brille entwickelt. Studios wählen zwischen zwei Ansätzen: Entweder sie versuchen, ein bestehendes und bewährtes Spielkonzept so anzupassen, dass es mit der VR-Brille komfortabel spielbar ist. Oder sie entwerfen von Grund auf neu für die VR-Brille.

Geht man nach der ersten US-Beststellerliste für Playstation VR, dann ist der letztgenannte Ansatz erfolgversprechender. Auf den ersten beiden Plätzen der meistverkauften VR-Spiele finden sich mit Job Simulator und Arkham VR gleich zwei Titel, die von Grund auf für die Virtual Reality konzipiert wurden. Beide setzen auf “Near VR”.

Damit ist ein Designprinzip gemeint, bei dem Spieler mit Hilfe von 3D-Controllern mit ihrer unmittelbaren Umgebung interagieren. Die Spiele nutzen die Ego-Perspektive und verzichten so gut es geht auf Elemente, die die Immersion beeinträchtigen könnten – etwa die künstliche Fortbewegung per Analogstick, da man in der Realität nur steht oder sitzt. Auf diese Weise wird den Spielern auch nicht schlecht.

Meist sind diese VR-Erfahrungen auf eher kurze, dafür intensive Spielerfahrungen ausgelegt. Job Simulator setzt außerdem den Besitz zweier Move-Controller voraus, sonst startet der Titel erst gar nicht.

Sonys Shawn Layden, Präsident von Sony Interactive Entertainment und Vorsitzender der weltweiten Studios, sieht in diesem Designkonzept die Zukunft des VR-Gaming. “Ich denke, dass die VR-Erfahrung in einem Zeitrahmen von 15 bis 30 Minuten am besten funktioniert – ähnlich dem Arcade-Gaming. […] VR funktioniert am besten in sehr enge…

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