Als John Carmack auf der E3 2012 Palmer Luckeys Rift-Prototyp präsentierte und Virtual Reality zurück ins Bewusstsein der Gamer brachte, öffneten sich viele Türen für den jungen Kalifornier. Eine attraktive Offerte kam von Sony.

Carmack wollte dem jungen Tüftler helfen und vernetzte ihn mit Industriegrößen wie Valve und Sony. Beide Unternehmen experimentierten seit längerem und unabhängig von Luckey an VR-Technologie und bestellten gleich mehrere Rift-Prototypen, schreibt Blake J. Harris in seinem Buch “The Future of the History: Oculus, Facebook, and the Revolution That Swept Virtual Reality” (Amazon-Link).

Nach der aufsehenerregenden Rift-Demo boten Sony-Manager Luckey einen Traumjob an: Er sollte ein Labor für Forschung und Entwicklung in Sonys Santa-Monica-Studio leiten. Jahresgehalt: 70.000 US-Dollar. Ein attraktives Angebot für einen Neunzehnjährigen ohne College-Abschluss und Berufserfahrung.

Luckey wollte seine eigene VR-Brille bauen

Luckey erbat sich dennoch ein paar Tage Bedenkzeit, um weitere Möglichkeiten abzuwägen. Am 15. Juni 2012 traf sich Luckey mit Brendan Iribe, Nate Mitchell, Mike Antonov und drei weiteren Freunden Iribes in einem Restaurant in L.A. Iribes Ziel war klar: Er wollte Luckey für ein gemeinsames VR-Startup gewinnen.

Doch Luckey war sich der Sache nicht sicher und ließ Iribe schmoren. Erst nach einem zweiten Treffen konnte der erfahrene Startup-Gründer Luckey überzeugen, sodass dieser Sony per E-Mail absagte.

Seine Begründung: Er habe ein anderes Angebot erhalten, bei dem er seine eigene VR-Brille bauen könne. Daraufhin legte Sony kurzerhand nach und bot Luckey eine Verdoppelung des Jahresgehalts auf 140.000 US-Dollar an. Luckey ließ sich nicht umstimmen und gründete am 6. Juli 2012 gemeinsam mit Iribe und Co. das Startup Oculus.

Facebook wird zum größten VR-Investor

Die weitere Entwicklung …

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