OVR will Metaverse und reale Welt verschmelzen

OVR will Metaverse und reale Welt verschmelzen

OVR sieht sich selbst als aufstrebende World-scale Metaverse-Plattform, die die Lücke zwischen virtueller und realer Welt schließt. Die Plattform setzt auf Augmented Reality und die Ethereum-Blockchain.

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OVR will die digital-reale Lücke durch Augmented-Reality-Erlebnisse über verschiedene intelligente Geräte mit Kameras wie Smartphones oder VR-Brillen schließen. Während das Metaverse-Prinzip expandiert, will OVR den digitalen Raum für Zugänglichkeit, Eigentums- und Investitionsmöglichkeiten erweitern.

OVR ist speziell auf die Interaktion und die Erstellung von Inhalten ausgerichtet. Nutze:innen können etwa 3D-Inhalte erstellen, damit Handel betreiben und an Play-to-Earn-Spielen ähnlich Pokemon Go teilnehmen. Die AR-Plattform will mit diesen für Nutzer:innen finanziell profitablen und interaktiven Erfahrungen die Attraktivität der eigenen Plattform fördern.

OVR: Aufteilung der Welt in Sechsecke

OVR ist grundlegend eine digitale 3D-Ebene, die die reale Welt in 1,6 Billionen Sechsecke unterteilt. Das OVR-Team entschied sich für Sechsecke statt der üblichen Quadrate oder Dreiecke, da es diese Unterteilung für genauer hält.

Außerdem entsteht so mehr digitales Land – das wiederum mehr Umsatz generiert: Mit OVR-Tokens können Nutzer:innen die entsprechenden Koordinaten eines Sechsecks erwerben und dauerhaft besitzen. Jedes Sechseck ist rund 300 Quadratmeter groß.

Die erworbenen Koordinaten sind, ähnlich wie Web-Domains, eindeutig und unverwechselbar im Besitz einzelner Personen bei OVR. Jedes Grundstück, oder OVRLand, ist ein einzelnes NFT. Das Start-up konnte laut eigenen Angaben schon mehr als eine halbe Million der digitalen Grundstücke versteigern.

Mit OVR sollt ihr euer digitales Traumland in einen realen Ort integrieren, besitzen und monetarisieren

OVR will im nächsten Schritt die reale Welt mit Echtzeit-AR-Erlebnissen erweitern. Ein Scan an einem physischen Ort soll Nutzer:innen in eine Welt mit einer maßgeschneiderten AR-Umgebung bringen. Virtuelle Echtzeit-Events sollen so etwa in realen Konzertsälen oder Einkaufszentren stattfinden.

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OVRs Plattform will dabei das verbindende Element zwischen realer und digitaler Ebene sein. Nutzer:innen interagieren als realistisch anmutende Avatare, die OVR automatisch anhand des Profilbilds generiert.

Benutzer und OVRLand-Besitzer können zudem 3D-Inhalte veröffentlichen und handeln, die sie mit dem OVR Builder, einem 3D-Editor im Browser, erstellen. „Kaufe Schloss Bran (Dracula’s Castle) -> verwandele es in ein Spukhaus -> verlange Eintritt -> boom, passives Einkommen!“, beschreibt ein OVR-Nutzer seine Strategie.

Das Play-to-Earn-Prinzip soll die Bereitschaft von Nutzer:innen fördern, sich an der Entwicklung der Plattform zu beteiligen. OVR bietet konkret „Map-to-Earn“ an, bei dem die Nutzer:innen auf Schatzsuche gehen und physische Orte nach Token absuchen. Mit den Daten kann OVR die eigenen Karten verbessern.

Diego Di Tomasso, COO und Mitbegründer von OVR, erklärt, dass Map-to-Earn, genau wie der Rest des OVR-Metaverse, noch in der Entwicklung ist. Die Geolokalisierung werfe einige Probleme auf, da die GPS-Genauigkeit begrenzt sei.

Die OVR-App ist im Android Store und im iOS Store verfügbar. Ende Januar 2022 kündigte OVR die Umstellung auf Polygon an, was die Transaktionskosten senken soll.

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