Mit Lone Echo hat Virtual Reality als Spielemedium einen riesigen Schritt nach vorne gemacht. Außerhalb der VR-Szene stieß das Spiel jedoch auf überraschend wenig Interesse. Das zeigt sich daran, dass sich nur eine Handvoll Gaming-Seiten die Mühe gemacht haben, das Weltraumepos zu testen. Die wenigen Stimmen geben dennoch einen Eindruck davon, wie das Spiel von Testern wahrgenommen wird, die keine VR-Enthusiasten sind.

Unter den deutschen Gaming-Seiten wurde das Spiel nur von Eurogamer und 4Players getestet, PC Games und Gamestar brachten keinen Test.

Eurogamer.de

Alexander Bohn-Elias von Eurogamer empfiehlt das Spiel weiter und lobt die Fortbewegung, die er “unfassbar gut” nennt: “Selten fühlte man sich in einem Spiel derart kompetent – Umgebungen in einer möglichst fließenden Bewegung zu durchqueren, dabei den eigenen perfekt animierten Schatten unter sich langhuschen zu seinen, es gibt kaum Vergleichbares.”

Besonders Gefallen fand der Redakteur an der virtuellen Gefährtin Olivia Rhodes: “Das erste Mal, dass Rhodes näherkommt und dem Spielercharakter direkt ins Gesicht blickt, ist ein echter Paukenschlag: Jemand hat in VR mal einen Charakter auf dem Level einer echten Triple-A-Produktion erschaffen.”

In der Virtual Reality zu sehen, wie sich ein lebensechter Charakter vollkommen natürlich durch die Schwerelosigkeit bewegt, sei eine ganz andere Hausnummer, als leblose Gegenstände zu animieren, meint der Redakteur.

Am meisten gestört hat Bohn-Elias das abrupte Ende und die Reparaturarbeiten, die sich teilweise fast schon wie Arbeit anfühlen würden. Dennoch konnte das “dem wahnsinnig guten Gefühl, wirklich hier zu sein, nichts anhaben.” Der Redakteur schreibt: “So müssen sie aussehen, die teuren Großproduktionen in VR, nach denen man so lange darbte.”

4Players



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