Lone Echo ist ein Meilenstein der VR-Spielentwicklung: Von der Fortbewegung über das Interfacedesign bis hin zur glaubhaften Interaktion mit einem virtuellen Menschen, setzt das VR-Spiel neue Maßstäbe. In einem langen Artikel des US-Blogs Road to VR gibt der Gründer des Entwicklerstudios Ready at Dawn einen Einblick in die Entwicklung des Titels.

Kabetec VR-Brille

Ready at Dawn kann auf 14 Jahre Erfahrung in der Spielentwicklung zurückschauen. Das Studio schuf mehrere Titel der Spielereihe “God of War” und veröffentlichte zuletzt “The Order: 1886” für Playstation 4.

Als sich die Arbeiten an dem Titel dem Ende zuneigten, hielt das Studio Ausschau nach neuen Projekten. An Virtual Reality war das Team seit 2012 interessiert, als es die ersten Techdemos für Sonys VR-Brille zu sehen bekam.

Ende 2014 kam der Gründer des Studios Ru Weerasuriya mit Jason Rubin ins Gespräch, der für die Inhalte verantwortlich ist, die für die Oculus-Plattform erscheinen.

Ready at Dawn startete mit einer einfachen Fortbewegungsdemo, die Oculus davon überzeugte, in das Projekt einzusteigen. Die Arbeit am Titel begann im Mai 2015, damals noch unter dem Projektnamen “Ascendant”.

Das Team bestand zu Beginn aus fünf bis 15 Entwicklern, später nahm der Titel bis zu 60 Mitarbeiter in Beschlag. Eine ungewöhnlich hohe Zahl für ein VR-Spiel, wie Weerasuriya anmerkt.

Von einer realen Persönlichkeit inspiriert

Dass das Spiel eine menschliche Figur als Bezugspunkt bietet, war von Anfang an geplant. “Das war eines unser Ziele: einen künstlichen Menschen zu erschaffen, zu dem sich die Spieler verbunden fühlen”, sagt Weerasuriya



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