Gefangen in der VR-Blase könnte man meinen, dass gerade die halbe Welt auf eine Lieferung von Oculus VR oder HTC wartet. Die Realität sieht natürlich anders aus.

Kabetec VR-Brille

Die Absatzzahlen von Oculus Rift und HTC Vive dürften bislang zusammengerechnet nicht einmal eine halbe Million Einheiten überschreiten. Zum Vergleich: Massenprodukte wie beliebte Smartphones verkaufen häufig in den ersten Wochen schon mehrere Millionen Stück. Für einen völlig neuen Markt im hochpreisigen High-End-Segment wie Virtual-Reality-Brillen sind derartige Verkaufserfolge vorerst nicht zu erwarten. Noch dazu erscheint Playstation VR, die Brille mit dem größten Verkaufspotenzial, erst im Herbst. Gear VR ist zwar weiter verbreitet, bietet aber nur sehr einfache VR-Erfahrungen.

Überraschend ist allerdings, dass selbst “Gamer” offenbar nur wenig Bewusstsein für das neue Medium haben. Laut einer aktuellen Umfrage der Marktforscher von Nielsen kennen nur 37 Prozent der US-Gamer wenigstens eine VR-Brille. Nicht einmal ein Viertel der Befragten kennt den vermeintlichen Marktführer Oculus Rift – und das obwohl Oculus VR eindeutig Gamer als Kernzielgruppe ausgibt.

Die bekannteste VR-Brille ist nach Nielsen Oculus Rift (22%), gefolgt von den mobilen VR-Brillen Google Cardboard (18%) und Samsung Gear VR (16%). Erst dann werden Playstation VR (14%) und weit abgeschlagen HTC Vive (6%) genannt. Befragt wurden 2.000 spielende US-Teens und -Erwachsene über 13 Jahren.

Mehr als die Hälfte der Spieler hat noch nie von einer VR-Brille gehört. GRAFIK: Nielsen

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